Mein Vatertag, ein Basteltag

Diese Wochenende war ja Vatertag. Im Gegensatz zu unseren Lieblingsnachbarn hat dieser Feiertag nichts mit der Vernichtung von Gehirnzellen und übermässigen Alkoholkonsum zutun. In Österreich wurde er von einem schlauen Marketingleiter zur Steigerung der Umsätze erfunden. Hier ein Artikel zu dem Thema. Von meiner kleinen Maus bekam ich einen selbstgebauten Schlüsselanhänger geschenkt und ein Vatertagslied vorgesungen. Am liebsten hätte sie mir das Geschenk schon am Freitag beim Abholen aus dem Kindergarten gegeben. Auch in den Tagen davor haben wir sie einbremsen müssen, damit sie mir nichts verratet.

Soviel zu den Feierlichkeiten. Nach dem wir vor einer Woche das neue Stockbett für J gekauft haben, ging es dieses Wochenende ans Aufbauen. Am Samstag holte ich den Bausatz ab. Diesmal nicht beim schwedischen Möbelhaus, sondern bei dem mit den vielen X vorm Namen. Der Lieferumfang beinhaltete zwei Betten, die Zwischenstücke und die Leiter und die erhöhte Absturzsicherung für das obere Bett.

Nach dem für die Beschäftigung der Maus gesorgt wurde, machte ich mich an den Zusammenbau des ersten Bettes. Als Schlachtplan habe ich überlegt, dass ich erst die beiden Betten baue, dann die Zwischenteile montiere. Gefolgt von der oberen Absturzsicherung und zum Schluß setzen wir das ganze zusammen. Also, mögen die Spiele beginnen.

Obwohl die Anleitungen nicht so gut sind wie die der schwedischen Konkurrenz, habe ich das erste Bett in gut 30 Minuten zusammengebaut und an den vorgesehenen Platz geschoben. Dort habe ich vorerst auf den Lattenrost verzichtet, damit ich beim Raufheben des oberen Bettes hineinsteigen kann. Das nächste Bett ging auch ähnlich schnell von der Hand. Ich hatte ja schon Übung darin.

Beim Studium der Anleitung für die Montage der Zwischenteile wurde ich schon etwas verärgert, da ich beim Unteren Bett wieder vier Schrauben herausdrehen mußte, damit ich die Verbindungsbolzen einbauen kann. Dabei bemerkte ich auch, dass ich beim oberen Bett, auf Grund der etwas verwirrenden Zeichnungen in der Anleitung und zuwenig schauen meinerseits, die Eckpfosten auf einer Seite vertauscht habe. Von der Funktion her machte es keinen Unterschied, aber für die Optik habe ich es ausgetauscht. Dabei ist mir eine Spezialschraube abhanden gekommen, die ich dann aber zum Zeitpunkt der Resignation wiedergefunden habe. Sie lag unter dem Bett und nicht in meiner Hosentasche, dem Schraubenschachterl oder sonst irgendwo im Zimmer.

Aber dann ging es locker dahin und nach ca. 3,5 Stunden war das Projekt „Stockbett“ abgeschlossen. Dan ging es daran die Spielsachen von unserer Kleinen wieder ins Kinderzimmer zu bringen. In den nächsten Tagen muß ich noch die Löcher von den alten Regalen verspachteln und das Regal für das Nachtkasterl montieren. Unsere Maus war so begeistert, dass sie an diesem Abend erst um 22 Uhr eingeschlafen ist. Aber auch nur weil sich die Mama mit ihr ins untere Bett gelegt hat.

Für das untere Bett sind noch Vorhänge für eine Hausoptik und eine kleine Lampe angedacht.

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