Mein Leben im Web 2.0

Angefangen habe ich vor langer Zeit mit der Business-Plattform xing.com. Dort habe ich in erster Linie nach Freunden, ehemaligen Schulkollegen und Geschäftspartnern gesucht. Zu erst habe ich die Personen händisch gesucht, dann habe ich mein Adressbuch von Outlook importiert. Schlussendlich habe ich unsere komplette Datenbank durch xing.com gejagd. Dort habe ich mir schon ein nettes Netzwerk aufgebaut. Auf der einen Seite hält man Kontakt mit Geschäftspartnern zu denen man nicht so oft Kontakt hat. So bleibt man aber auch bei den ehemaligen Schulkollegen am Laufenden. Da bemerkt man, dass es den einen nach Fern-Ost und andere zum Beispiel nach Deutschland oder sonst irgendwohin verschlagen hat.

Nach einiger Zeit habe ich meine Aktivitäten auf Facebook ausgeweitet. Dort habe ich in meinen Anfängen reingesteigert und immer mehr Zeit verbracht. Dort gab es die diversen Quizze und Spiele. Ich habe wieder mein Adressbuch aus Outlook zum Suchen hoch geladen. Darüber hinaus habe ich sämtliche Klassenlisten und Mannschaftslisten aus meinen Kindheits- und Jugendtagen eingetippt. Auf diese Weise habe ich immer wieder ein paar Leute getroffen. Wenn man dort dann in den Freundelisten schaut, hat man auch immer wieder bekannte Gesichter gefunden. Aber diese Mühen hat wohl jeder auf sich genommen, der sich bei einem sozialen Netzwerk angemeldet hat. Was bei mir viel Zeit in Anspruch genommen hat, war der fast schon suchtartige Drang MafiaWars zu spielen. Ich habe mir sogar einen Autoplayer installiert, damit was weiter geht. Aber nachdem bei dem Spiel mit der Zeit sehr viel verändert wurde, hat es für mich dann den Reiz verloren. Seither benutze ich Facebook nur noch um mit meinen Freunden und Bekannten in Kontakt zu bleiben. Mittlerweile verfluche ich schon des öfteren Leute die jeden Tag ein neues Spiel anfangen und mich unbedingt dazu einladen wollen.

Im Zuge der letzten Fußball-WM habe ich mir einen Twitter-Account zugelegt. Damals gab es keinen brauchbaren Live-Ticker fürs Handy. Bzw. habe ich keinen gefunden. Die einzige was ich gefunden habe war ein Twitter-Account, der die Ereignisse bei den Matches in Echtzeit weitergegeben hat. Mittlerweile verwende ich Twitter intensiver.

Eine andere „Sucht“ war für mich einige Zeit lang Foursquare. Das einchecken an diversen Punkten und Orten hat mich vor allen auf meinen Außendienst-Fahrten exzessiv beschäftigt. Dazu habe ich schon vor ein paar Monaten einen Eintrag verfasst. Aber mittlerweile ist der Drang zum Einchecken sehr abgeebbt.

Dann habe ich auch noch anfangen einen Blog zu schreiben, was ich jetzt, nach zwei gescheiterten Versuchen, sehr konsequent mache. In diesem Blog schreibe ich in erster Linie über Sachen die ich im Alltag erlebe. Ausflüge mit meiner Familie, Erlebnisse mit der Post oder den ÖBB. Aber auch Beobachtungen von so manchen Mitmenschen im öffentlichen Raum, die ich gerne als Sozialstudien bezeichne, werden dort gerne festgehalten. Zum Teil dient mir der Blog als Ventil für manche aufgestaute Wut.

Dazu kommt noch ein Tumlr, den ich als Sammelkiste für so einige schräge Bilder und Videos aus der Kategorie „Netzfundstücke“ nutze.

Zum Drüberstreuen habe ich noch einen flickr-Account für so manche Schnappschüsse von meinem Handy.

Fast hätte ich auf meinen Skype-Account vergessen. Den Account habe ich am längsten, abgesehen von meinen e-Mail-Adressen.

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2 Kommentare zu “Mein Leben im Web 2.0

  1. Pingback: Sozialen Netzwerken in den Händen von Unternehmen « der Feierabendblogger

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