Wieder ein Vater-Tochter-Tag

Am 15. November, das ist in Wien und Niederösterreich der Tag, an dem nur Kinder (und Beamte) frei haben, habe ich mir einen Urlaubstag genommen und mich meiner Tochter gewidmet.
Gleich nach dem meine Maus munter geworden ist, wurde ich mit den Worten “Wo ist meine Mami?“ begrüßt. Die war aber schon in der Arbeit. Nach dem Frühstück mussten noch die letzten Kleidungsfragen geklärt werden und wir konnten uns dann endlich auf den Weg zum Bahnhof machen.

Beim Zug hatten wir in einem Wiesel die Wahl, ob wir oben oder unten sitzen wollen. Meine Kleine hat sich für die unteren Sitze entschieden. Während der Fahrt las sie ein Pixi-Buch, wir hatten geschätzte 15 Stück mit, und ich die Gratiszeitungen. Am Praterstern war sie auch ganz happy, sie fahrt so gerne mit Rolltreppen. Dort hatten wir drei Rolltreppen bis wir bei der U-Bahn waren. Beim Rolltreppenfahren stellt sie sich ganz gut an. Es gab kein einziges straucheln.

Beim Rathaus stiegen wir, nach einer Fahrscheinkontrolle, aus der U2 aus und dann waren wir auch schon am Christkindlmarkt. Dort flanierten wir durch die Stände und die Maus war sehr fasziniert. Bei einem Stand mit Spielsachen war sie von einer kleinen Discokugel begeistert und sie wünscht sich so eine vom Christkind. – Ganz ehrlich, ich habe ihr gesagt, dass man sich dort nur Spielsachen anschauen darf und dann sagt man dem Christkind was man haben will. Natürlich wurde auch der Rathausmann, der neben dem Platz steht bewundert.

Als Mittagessen gab es ein Langos. Noch bevor sie mit ihrem Drittel fertig war, wünschte sie schon eine Nachspeise. Wir einigten uns nach dem ich Schaumrollen und Zuckerwatte angelehnt habe auf einen Schaumbecher für sie und Braterdäpfel für mich.

Den Schaumbecher gab es dann im Büro. Am Weg dorthin sahen wir beim Rathaus eine Demo für das Amerlinghaus mit ca. 10 Teilnehmern und rund 20 Polizisten. Im Büro haben sich alle über den Besuch von meiner Tochter gefreut. Es gab wieder soviel zu sehen und zu erzählen. Nach dem aber einige Kolleginnen, die sie kennt jetzt in einer anderen Filiale arbeiten machten wir uns dann mit der Straßenbahn auf den Weg zu ihnen. Dort war die Freude nicht minder groß. Auch dort gab es auch viel zu erzählen.

Aber jeder Ausflug geht einmal zu Ende und so machten wir uns wieder mit U-Bahn und Schnellbahn auf den Heimweg. Auf der Fahrt war sie schon sehr müde, aber die Zug-Garnituren waren auch (zu) gut geheizt. Unterwegs stiegen wir aber am Bahnhof in der Nähe vom Büro meiner Frau aus und sie nahm uns mit dem Auto mit.

Der Tag war ein tolles Erlebnis. Ich bin schon auf meinen nächsten Ausflug mit der Maus gespannt.

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