Eine Vater-Tochter-Woche

Gleich einmal vorweg, wir haben die Woche bis jetzt toll überstanden. Dank einem tollen Entertainment-Programm. Die erste Ferienwoche hatte Mama Dienst und die zweite Woche habe ich mir Urlaub genommen. Das mit den Ferien in Kindergärten und Schulen und zwei berufstätigen Eltern ist so ein Thema.

Am Anfang waren wir skeptisch, ob es gut geht. Unsere Maus hängt die ganze Zeit am Mamas Rockzipfel. Aber wir haben die gemeinsame Zeit recht gut im Griff.

Am Montag ging ich mit unserer Maus zu Fuss einkaufen und die Oma im Geschäft besuchen. Fürs Mittagessen ist zu meinem Glück noch was vom Wochenende übergeblieben, das ich aufwärmen musste. Am Nachmittag sind wir zum Bahnhof gegangen und nach Leobendorf gefahren. Dort hat sie Claudia in Empfang genommen und sie sind zu einer Freundin und deren Sohn gefahren.

Am Dienstag sind wir in den Monki-Park gefahren. Der Indoor-Spielplatz ist schön und vor allen mit der Schnellbahn einfach zu erreichen. Die Maus konnte sich dort im Klettergerüst und am Trampolin austoben und ich habe mir ein Buch mitgenommen. Zum Lesen bin ich nicht wirklich gekommen, weil ich ständig von meiner herumlaufenden Tochter aufgesucht und bestürmt wurde. Vorher und nachher wurde noch eingekauft. In Stockerau muss man jetzt rund 90 Stiegen vom Bahnsteig zum Bahnhof bewältigen. Dort gab es nach rund 30 Stiegen den folgenden Dialog:
J: „Papa, mit dir weggehen ist doof.“
ich: „Warum? Weil wir so viele Stiegen beim Bahnhof steigen müssen?“
J: „Ja. Mama fahrt mit dem Auto.“
Wir haben uns dann darauf geeinigt, dass wir uns am nächsten Tag das Auto bei Mama im Büro abholen. Trotzdem gab es am Heimweg noch einigen Protest der jungen Generation. es wurde sogar die Idee geäußert, dass Mama mit dem Fahrrad fahren soll, damit ich sie mit dem Auto chauffieren kann.

Der Mittwoch stand im Zeichen einer großen „Expedition“. Es zog uns in den Tiergarten Schönbrunn. Am Vormittag fuhren wir wieder mit dem Zug nach Leobendorf und holten uns das Auto. Am Weg fing es aber an zu stürmen und zu regnen. Ich sah unseren Ausflug in den Tiergarten schon ins Wasser fallen. Je näher wir Schönbrunn gekommen sind, ist das Wetter besser geworden. Es hat sogar aufgehört zu regnen. Im Tiergarten hat sich seit September vieles verändert.

  • Die Eisbärenanlage wird gerade abgerissen.
  • Die Gehege der Eulen und Uhus bei den Wölfen werden angebaut.
  • Die Renovierung des Affenhaus geht ordentlich voran.
  • Den Wagen mit den Bienen gibt es auch nicht mehr.
  • Es gibt jetzt ein Rattenhaus.

Wir haben uns diesmal mehr auf die Häuser konzentriert. Elefanten, Panda, Koalabären, Ratten, Giraffen, Nilpferde. Zwischendurch gab es für unsere hungrige Expeditionsteilnehmerin ein Langos.

Der Tag an der kühlen, frischen Luft hat mir aber auch ganz schön zugesetzt. Am Heimweg war Jana auch ganz schön müde und ich musste aufpassen, dass sie im Auto nicht einschläft.

Wir haben dann noch Claudia im Büro abgeholt. Unsere Maus war ganz glücklich als sie zu uns ins Auto stieg.

Für Donnerstag haben wir einen chilligen Tag zu Hause eingeplant. Da wird gespielt, wir gehen einkaufen und kochen Spagetti.

Unterm Strich kann ich jetzt schon sagen, dass wir eine tolle Zeit hatten.

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