Soziale Netzwerke in den Händen von Unternehmen

Wie ihr wisst, bin ich ja seit einiger Zeit ein Social-Media-Fan. Aber darüber habe ich ja schon einmal geschrieben.

Auch viele Unternehmen haben die sozialen Netzwerke für sich entdeckt. Einige von ihnen haben einen Beauftragten im PR-Bereich, wenn nicht sogar eine eigene Abteilung nur für diese Medien. Diesen Medien darf man nicht unterschätzen. Man hat damit einige Möglichkeiten. Abgesehen von kostengünstiger Werbung direkt an der Zielgruppe, ist es auch ein einfacher und direkter Weg um mit den Kunden, Fans usw. in Kontakt zutreten und zubleiben.

Gute Beispiele für den unterschiedlichen Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln sind die ÖBB und die Wiener Linien. Beiden folge ich auf Twitter und bekomme den Unterschied hautnah mit. Der Twitter-Account von den Wiener Linien (@wiener_linien) ist sehr gut geführt. Man wird über Störungen im Verkehrsnetz informiert aber man kann sich auch mit Fragen zu den Wiener Linien an sie wenden. Es wird einem auch geholfen, wenn man auf der Suche nach der optimalen Verbindung ist.
Für die Modernisierung der Linie U1 wurde ein eigener Blog gestartet. Im Vorfeld wurde über die Ersatzrouten geschrieben. Ich bin mir sicher, dSs der Blog auch über die Bauvorschritte informieren wird.

Beim Twitter-Account der ÖBB (@unsereOEBB) ist das anders. Dieses Konto wird nur für PR-Zwecke verwendet. Man findet nur Hinweise und Links zu informativen Beiträgen auf der ÖBB-Homepage. Wenn man Fragen, ich meine seriöse Fragen und keine Beschwerden, an den Twitter-Account der ÖBB stellt, bekommt man keinerlei Antwort. Nicht einmal ein „Bitte wenden sie sich an die Serviceline.“ oder „Wir beantworten grundsätzlich keine Anfragen auf Twitter.“ So ein Verhalten würde sicherlich dem Ansehen eines Unternehmens, das nicht nur Fans hat, steigern.

Ich hoffe die ÖBB überdenkt ihre Strategie im Bereich der sozialen Medien und nimmt sich die Wiener Linien als Vorbild.

Ich habe mit auch noch die Seiten bei Facebook angesehen. Dort ist es auch eher auf PR ausgelegt. Was sicher in der Natur von Facebook liegt. Twitter ist im Vergleich dazu eher ein Kommunikationstool.

Bei der Wiener Linien hoffe ich, dass sie den Level halten. Man merkt bei der Interaktion, dass man es mit  Menschen zu tun hat. Was sehr sympatisch ist. Eine von ihnen ist @missaquatic.

Im Bereich der Handy-Apps hat aber ÖBB mit „SCOTTY mobil“ gegenüber „qando“ der Wiener Linien die Nase vorne.

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