Immer Ärger mit den Radfahrern.

bicycle_by_raultrevino (deviantart.com)

Gleich vorweg, ich selbst bin auf die unterschiedlichsten Arten im Straßenverkehr unterwegs. Sei es mit dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß. Ich gebe mir dabei Mühe, dass ich mich an die Gesetze halte.

Jedes Jahr, und ich glaube es wird von Jahr zu Jahr schlimmer, findet sich immer eine große Zahl von Radfahrern, die ihr Fortbewegungsmittel als Freibrief für Anarchie im Straßenverkehr sehen.

Radfahrer, die mit dem Fahrrad am Gehsteig fahren sieht man zum Beispiel in Wien sehr oft. Hingegen gibt es in Stockerau sehr oft Leute, die glauben, dass sie mit dem Fahrrad nicht auf den Radwegen fahren müssen. Wenn man Diese Leute auf ihre Verhalten anspricht, bekommt man die unterschiedlichsten und blödesten Antworten. Zum Beispiel:
„Wegen den 20 Metern fahre ich doch nicht auf den Radweg.“
„Am Ende vom Radweg ist eien Stop-Tafel. Da fahre ich gleich auf der Straße, da muss ich nicht stehen bleiben.“
“ Ich brauch nicht am Radweg fahren, ich habe dünne Rennradreifen.“ (Das ist mein aktueller Lieblingsspruch.)

Sehr beliebt sind die Abkürzungen über die Gehsteig und die Zebrastreifen bei der Kreuzung vor dem Bahnhof in Stockerau. Dort werden alle Fußgängerampeln vor den anderen Ampeln auf Grün geschalten. Diesen Vorsprung wollen sich natürlich einige Radfahrer nicht nehmen lassen. Andere drängen sich mit muss rechts an Autos vorbei, obwohl gerade mal eine Lenkerbreite Platz ist.

Ein weiterer Dorn im Auge sind mir die sportlich ambitionierten Anarchisten. In den Ein- und Ausfahrtsstraßen vieler Städte, wie auch Stockerau, wurden über die Jahre hinweg große Summen in den Straßenbau investiert. Da wurden alle gefühlten 5m Verkehrsinseln mitten in die Straße gebaut und es wurden links und rechts Radwege angelegt, die die Fahrbahn für Autos noch enger machen. Auf diesen Straßen fahren gerne bunt gekleidete Personen alleine auf der Straße und halten den kompletten Straßenverkehr hinter sich auf, weil es keine Überholmöglichkeit gibt. Diese Verkehrsteilnehmer glauben auch noch, dass sie im Recht sind und begründen das mit:
„Ich habe ein Rennrad.“
„Mein Rad ist leichter als 10kg. Darum darf ich auf der Straße fahren.“
„Ich trainiere hier.“ (Leider muss man eine  Trainingsgruppe sein und eine Gruppe ist sicherlich mehr als eine Person.)
„Das ist kein Fahrrad, das ist ein Sportgerät.“

Keiner der Leute sieht ein, dass sie sich damit selbst in Gefahr bringen. Ein kurzer Ruckler mit dem Rad und der Fahrer kommt zu Sturz. Mit den engen Fahrbahnen hat man als Autofahrer keine Möglichkeit auszuweichen. Man kann nur Bremsen und hoffen, dass der Radfahrer nicht unter die Räder kommt. Wenn er am Radweg stürzt, holt er sich einen Schotterausschlag, viel einen Bruch, aber die Sturzräume sind größer.

Wenn eine Trainingsgruppe von einem Radrennclub kommt, ist es für mich kein Problem, wenn sie zügig auf der Straße fahren und die restlichen Verkehrsteilnehmer sowenig wie möglich behindern.

Es ärgern mich immer nur die Privatfahrer, die glauben, dass sie über dem Gesetz stehen und wenn man sie erwischt ihren Fehler nicht einsehen und eingestehen.

Link zur StVO.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s