Kindermund: Abendrituale

Wer hat sie nicht, die Rituale, die beim Schlafengehen der lieben Kleinen helfen sollen. Witzig wird es, wenn die Kids anfangen diese Rituale vorzugeben. 

Bei uns ist das so, nach der Gute-Nacht-Geschichte schalte ich die Gute-Nacht-CD ein, drehe das Licht im Kinderzimmer ab und warte neben J bis sie eingeschlafen ist. Aber sobald das Licht aus ist, kommt die Frage „Und, wie war dein Tag?“. Irgendwie kommt sie mir ein wenig enttäuscht vor, wenn ich ihr jeden Tag das gleiche über Mails, Telefonate usw. erzähle.

Heute wollte sie wissen, mit wem ich telefoniert habe. Die noch wichtigere Frage war, welche Haarfarbe die Leute haben. Leider kann ich das nicht sagen, weil ich viele Kunden nur vom Telefon kenne. Aber in der festen Überzeugung meiner Tochter ist das keinen befriedigende Antwort, weil das Handy ja immer ein Foto des Gesprächspartners anzeigt.

Einen meiner Kunden konnte ich ihr beschreiben. Als Krönung kam der Nachsatz „… und die Nase hat er mitten im Gesicht.“. Da kam es aber postwendend zur Antwort „Aber Papa, das hat doch jeder.“

Also, Danke und gute Nacht.

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2 Kommentare zu “Kindermund: Abendrituale

  1. Total süß! Da merkt man mal wieder, dass Kinder viel mehr Wert auf Sachen legen, an die wir nie denken würden..

  2. Sehr nett. Wir haben übrigens auch das Ritual des Vorlesens. Ich bleibe aber nicht so lange, bis sie eingeschlafen ist. Wir reden aber auch noch kurz. Ich verlasse dann das Zimmer und sie schläft alleine ein. Hab ich irgendwie von Anfang an so gemacht. FInde auch, dass Rituale extrem wichtig sind.

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