Eine Reise in die Urzeit

Letztes Wochenende haben wir uns mit Freunden auf eine Zeitreise begeben. Das Wetter war nicht ganz so optimal, aber von sowas kann man sich ja nicht abschrecken lassen. Der Ausgangspunkt für diese Reise lag in Asparn an der Zaya. Im dortigen Schloss befindet sich das Urgeschichtsmuseum. Neben diesem Museum ist dort auch ein Teil der diesjährigen niederösterreichischen Landesausstellung „Brot und Wein“ untergebracht. Diese Ausstellung haben wir aber links liegen gelassen. Keines unserer Kinder hätte sich dafür erwärmen können. Wir wollten uns ja, wie gesagt, auf eine Zeitreise begeben. Den an diesem Wochenende war auch das Steinzeitfest. 

In Asparn angekommen wurde das Wetter etwas besser. Es war zwar noch kalt, aber der Regen hat aufgehört. Bei der Kassa bekamen wir für unsere NÖ-Cards die kostenlosen Eintrittskarten und wir schritten durch das mit gelben Stangen geschmückte Tor. Diese gelben Stangen sollen das Stroh symbolisieren. Noch bevor wir unsere Eintrittskarten herzeigen konnten, wurden wir auch schon von einer Mitarbeiterin der Ausstellung angesprochen. Wir waren ja mit Kindern unterwegs und somit das optimale Zielobjekt für den Spielepass. Der Spielepass beinhaltete sieben Stationen, wie zum Beispiel Netzwerfen, unterschiedliche Bastelaktionen, Höhlenmalerei usw. Natürlich haben wir für die Kids die Pässe genommen. Mehr dazu gibt es dann etwas später.

Im Freigelände des Museums sind verschieden Gebäude der Urzeit nachgebaut. In den Gebäuden bzw. unter Unterständen dazwischen gab es Gruppen, die unterschiedliche Handwerkstechniken und Epochen erklärt haben. Es gab aber auch die obligatorischen Verkaufsstände für Fellprodukte, Pestos, Amulette usw.

In Langhaus war eine Gruppe, die etwas über die Eiszeit erzählt haben und ein paar Sachen wie das Nähen von Fell und Tierspuren vorgeführt haben. Etwas abseits bei einem Freigelände gab es einen Schamanen mit einem Glücksrad und einer Mamut-Jagd. Auch an verschiedenen anderen Plätzen fand man immer wieder Leute, die Felle genäht haben. In einem kleinen, etwas Haus wurde das Spinnen von Wolle gezeigt. Unsere Kinder waren davon sehr begeistert und es für alle ein selbst gesponnenes Woll-Armband. Das war kostenlos und es war trocken und windstill im Haus.

Zurück zum Thema Spielepass. Die erste Station die wir gefunden haben, war „Netzwerfen“. Dabei mussten die Kinder ein Netz über eine Getränkekiste werfen. Dafür gab es dann einen Stempel auf dem Pass. Die nächsten Stationen, die wir gefunden haben, waren die Bastelstationen „Amulett“ und „Armband“. Was uns aber leicht sauer aufgestoßen hat, war der Preis, der für die notwendigen Stationen verlangt wurde. Bei den anderen Stationen war es sehr ähnlich. Pro Station konnte man mit einem Preis von 2-3 Euro rechnen. Das haben wir für Abzocke gehalten. Da es aber recht nass und kalt war, haben sich unsere Kids für weitere Aktivitäten nicht erwärmen können.

Die Landesausstellung haben wir wie gesagt nicht besucht. Das Freilichtmuseum war interessant und bei schönerem Wetter wären wir sicher auch länger geblieben.

Hier gibt es das Flickr-Album von dem Ausflug.

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