Olympia im fernsehen

Die Olympischen Spiele von London sind jetzt schon einige Zeit her und es ist wieder so etwas wie Normalität in die Fernsehwelt eingezogen.

Denn sobald ein sportliches Großereignis, egal ob ein Fußball-Turnier, Schi-Veranstaltung oder Olympische Spiele, am Plan steht, ist die Medienwelt aus dem Häuschen und alles muss sich diesem Event unterordnen. Ale Sender, die nicht mit der direkten Übertragung beschäftigt sind, kramen im Keller nach alten Relikten, die sie ihrem Publikum vorwerfen können. Aber, bei den alten Sachen flüchtet man natürlich wieder zu der Sportübertragung. Denn diese Wiederholungen sind meist schon Weiterlesen

Wie viel ist ein Menschenleben in den Medien wert?

Old_newspaper_by_firework (deviantart.com)

In den letzten Tag gab es in den Medien immer wieder traurige und schockierende Nachrichten. Da waren zum Beispiel die Nachrichten über den Busunfall der belgischen Schulklasse in der Schweiz, der Amoklauf des amerikanischen Soldaten in einem afganischen Dorf oder der Serien-Attentäter in Toulouse.

Alle diese Ereignisse haben etwas gemeinsam. Es wurden Menschen aus dem Leben gerissen. Männer, Frauen und Kinder. In den Medien wird bei solchen Fällen immer die Zahl der betroffenen Kinder betont. Aber warum ist das so? Ist ein Kinderleben mehr wert als das Leben eines Erwachsenen? Es ist egal, wer aus der Mitte seiner Liebsten gerissen wird. Es gibt immer Hinterbliebene, die durch den Verlust schwer betroffen sind und ihn verarbeiten müssen.

Ich vermute, dass es bei den Medien reine Effekthascherei ist. Die Menschen reagieren auf Kinder anders, empfindlicher, als auf Erwachsene. Die einzigen die da noch mithalten können, sind niedliche Tiere bzw. Tierbabys.

Ich ärgere mich bei solchen Meldungen in den Medien immer. Es ist schlimm, dass bei diesen Fällen Menschen ums Leben gekommen sind. Es ist auch schlimm, dass Kinder unter Opfern sind. Aber alle Opfer, die zu beklagen sind, sind gleich tragisch.

Bitte, liebe Medien, spielt das Leben von manchen Leuten nicht hinunter.

Österreich: Soll man denen noch das Datum glauben?

Österreich-Artikel vom 11.03.12 über die Wok-WM
Österreich-Artikel vom 11.03.12 über die Wok-WM

Österreich-Artikel vom 11.03.12 über die Wok-WM (zum Vergrößern klicken)

Was macht man am Sonntag Vormittag? Man blättert die Printmedien durch und ergötzt sich an dem, was sie als „Aktuell“ bezeichnen. Dabei ist mir auch wieder einmal was ins Auge gesprungen.

Am gestrigen Abend bin ich beim Werbungs-Zappen immer wieder bei der Wok-WM von Stefan Raab hängengeblieben. Dabei habe ich einen vermisst. Den ewig ehrgeizigen Christian Clerici. Darum hat mich der Bericht sehr überrascht.

Den laut dem Artikel war der Herr Clerici mitten Weiterlesen

Die Macht der Bilder

Auch heute habe ich mir als Zeitvertreib die Gratis-Blätter für den Zug genommen. Dabei ist mir im Sportteil der Heute ein Bild besonders aufgefallen.

Zeitungsartikel aus der Heute vom 28.2.2012

Zeitungsartikel aus der Heute vom 28.2.2012

Rein optisch hat für mich an dem Bild etwas nicht gepasst. Die Abfahrt ist schon etwas steil. Es schaut richtig spektakulär aus. Aber, wenn ihr es euch größer anseht (einfach auf das Foto klicken), findet man ein paar kleine Schönheitsfehler.

Der Bergkamm im Hintergrund hat einen etwas eigenartigen Verlauf. Außerdem sieht man neben dem Skischuh einen Sessel des Sessellifts, der sehr schief am Transportseil hängt. Da es dort offenbar schönes Wetter gab, fällt ein starker Wind als Begründung aus. Ich bin her gegangen und habe das Bild „leicht“ gedreht und schon stimmt physikalisch gesehen alles , aber das Foto ist nicht mehr so spektakulär.

das physikalisch richtige Foto

das physikalisch richtige Foto

2 x 3 macht 4 und 3 macht 9 …

Rechenbeispiel in der Österreich vom 27.2.2012

Offenbar hat die Redaktion der Tageszeitung Österreich Unterstützung von Pippi Langstrumpf bekommen.

Es wird vorgerechnet, dass das Parkpickerl günstiger wird. Es kostet statt EUR 12,00 jetzt nur noch EUR 10,00 pro Monat. Schön und gut.

In der aufbereiteten Grafik in Form eines Parkscheins, gibt es aber einen kleinen Rechenfehler. 10 x 12 = 120. Soweit stimmt die Rechnung. 12 x 12 = 144. Da hat man sich aber bei der Grafik geirrt. Dort ist man der Meinung, das es 135 ist.

Aber von Österreich ist man sowas schon gewohnt. Ich lese dieses Papier seit einiger Zeit nur noch zur Belustigung. Also Augen auf  beim „Zeitung“-lesen. Ähnliche Beiträge findet ihr im Blog von Kobuk.

„Her mit dem Zaster“ – Volksbegehren für Steuergerechtigkeit

Wenn ihr euch den Header von meinem Blog anseht, wird euch auffallen, dass der Banner für „Stoppt die Vorratsdatenspeicherung“ durch einen Banner für das „Volksbegehren für Steuergerechtigkeit“ abgelöst wurde.

Ein befreundeter Unternehmer hat gemeinsam mit anderen Leuten dieses Volksbegehren ins Leben gerufen und heute der Öffentlichkeit vorgestellt. Als Slogan dieser Aktion ist „Her mit dem Zaster“ gewählt worden. Dieser Ausspruch stammt von der jetzigen Innenministerin Johanna Mikl-Leitner bei einer ÖAAB-Veranstaltung Ende November 2011.

Ziel der aktuellen Unterschriftenaktion ist es bis Ende März 15.000 Unterschriften zu bekommen um dann die Unterstützungserklärungen in den Gemeindeämtern auflegen zu können. Die Forderungen hören sich sehr interessant an und sind es wert sie zu unterstützen. In den ersten 10 Stunden waren es schon über 1.000 Unterschriften.

Wenn man sich die Liste der UnterstützerInnen ansieht, merkt man dass es in erster Linie Unternehmer sind, die sich diesem Thema annehmen. Dieses Volksbegehren ist überparteilich. Auch wenn es bei einigen Personen eine Nähe zu einer Partei gibt, ist das nur Nebensache. Hier geht es in aller erster Linie um die Idee und das Volksbegehren und nicht um Parteipolitik.

Für alle die wissen wollen, wie es zu einem Volksbegehren kommt, gibt es hier eine Erkärung. Dort steht auch, wer an Volksbegehren teilnehmen darf.

Interessenten, die dieses Volksbegehren in einem Blog, Forum, Homepage usw. bewerben möchten, finden hier schon fertige Banner.

Das Sparpaket – oder hätte man sich das Paket sparen können?

Oink_by_amethystine (www.deviantart.com)

Vor ein paar Tagen wurde uns das Sparpaket vor den Latz geknallt. Ein Freund und ich waren dann auf der Suche nach näheren Daten und Infos zum Sparpaket. Bei den Medien wurde man nicht fündig. Als kleiner Social-Media-Freak habe ich am Montag über Twitter mit Angelika Feigl, Social-Media Beauftragte im Bundeskanzleramt, Stefan Petzner und Peter Pilz Kontakt aufgenommen und um nähere Informationen gebeten. An dieser Stelle möchte ich mich bei Stefan Petzner bedanken, der mir binnen kürzester Zeit Informationen geschickt hat. Von Angelika Feigl und Peter Pilz habe ich bis dato nichts erhalten. Die Unterlagen habe ich am Abend auch auf der Homepage des Bundeskanzleramts gefunden. Hier ist das pdf.

Wenn man sich das Paket anschaut, kommt man auf ein paar Punkte, nicht durchführbar sein werden bzw. in die falsche Richtung gehen werden. Ich bin kein Finanzgenie, Wirtschaftsfachmann oder Weiterlesen

Das war der Opernball 2012

Briefmarke Opernball 2012

Das größte und teuerste Gedränge von Wien ist Geschichte. Nichts hat die (österreichischen) Medien in den letzten Tage mehr beschäftigt als der Opernball. Da konnte selbst das Sparpaket nicht mithalten und dem Gross-Event den Rang ablaufen. Ich bin mir sicher, dass es die Damen und Herren Politiker nicht gestört hat. So gesehen war der Termin für die Präsentation nicht schlecht gewählt.

Die bewegendsten Fragen waren: Wer kommt hin und wer nicht? Wer bringt wen mit und wer sagt in letzter Minute ab bzw. zu. Und ganz wichtig: Wer sitzt wo.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich habe nichts gegen den Opernball. Wenn es sich jemand leisten kann und will und es ihm Spaß macht, dann soll er hingehen. Ich würde nicht hingehen, auch wenn ich es mir leisten könnte. Jeden das seine. Man darf aber auch nicht den unmittelbaren wirtschaftlichen Aspekt der Veranstaltung vernachlässigen. Die Gäste von „Ausserhalb“ kommen nicht 30 Minuten vorm Weiterlesen

Probegehört: Superheavy

Superheavy

In den letzten Tagen hatte ich die Möglichkeit die CD von Superheavy kennenzulernen und ich war begeistert. Dabei handelt es sich um ein Projekt von fünf nicht ganz unbekannten Musikern. Es handelt sich um die Soulsängerin Joss Stone, den Eurythmics-Gründer Dave Stewart, den Komponisten der Filmmusik von „Slumdog Millionär“ A. R. Rahman, Bobs jüngsten Sohn Damian Marley und den Alt-Rocker Mick Jagger.

Das Album bietet mit seinen 12 Liedern eine gelungene Mischung der Musikgenres Weiterlesen

Augen auf beim Zeitunglesen.

Gleich einmal vorweg geschickt, ich will der Kobuk-Homepage keine Konkurrenz machen. Ich blättere als Pendler und Öffi-Fahrer fast jeden Tag die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ durch. Dabei komme ich zur Erkenntnis, dass sie sich in Sachen der Berichterstattung nichts schuldig bleiben. Dabei lese ich die Artikel in den seltensten Fällen. Es reichen die Überschriften und Bilder.

Umfrage vom 15.01.2012

Umfrage vom 29.01.2012

Mir ist vor zwei Wochen beim Durchblättern der Zeitung Österreich aufgefallen, dass die Grafikabteilung ein „leichtes“ Problem mit der Zuordnung der Farben der politischen Parteien innerhalb der Republik Weiterlesen