Ein treuer Wegbegleiter

Letzte Woche hat mich ein langjähriger Begleiter verlassen. Keine Sorge, ich habe mich nicht getrennt oder sonst etwas. Es hat nur mein alter Fernseher den Geist aufgegeben.

Am Donnerstag Abend hat er sich mit einer gewissen Duftnote verabschiedet. Ich habe ihn dann zur Sicherheit auf die Terrasse gestellt. Beim Nachrechnen Weiterlesen

Das Gesetz der Serie

Es gibt es doch. Oder, ist es einfach nur Pech. Frei nach dem Motto „Ein Unglück kommt selten allein.“
Die letzten Tage hatten es in sich. Mein Handy musste zur Reparatur. Da haben sich an den oberen Seiten des Displays Verfärbungen gebildet, was mir relativ egal war, weil es ja nur ein Handy ist. Aber, wenn knapp die Hälfte der Weiterlesen

Möchten sie auf meinem Auto Platz nehmen?

Traffic_by_davidsant (deviantart.com)

Es ist der Morgen am letzten Arbeitstag des Jahres. Auf den Straßen ist fast nichts los. Ich stehe als einziger mit meinem Fahrrad bei der roten Ampel und warte auf die weiterfahrt. Gegenüber steht auf der Spur für Linksabbieger ein Auto. Ich höre wie sich mir ein Auto mit vermutlich relativ hoher Geschwindigkeit nähert. Der Optimist in mir denk sich, „Es wird schon langsamer werden.“ Als die Ampel auf grün umschaltet, setze ich mich mit meinem Fahrrad in Bewegung. Kurz vorm Zebrastreifen schießt das Auto mit einem sehr geringen Abstand am mir vorbei. Dabei komme ich etwas ins wackeln. Weiterlesen

Neues von der lieben Post

Ich muss gleich vorwegschicken, dass es diesmal nicht mir passiert ist. Den Ärger mit der lieben Post haben der Copyshop, der im selben Haus ist wie mein Büro. Die haben am Dienstag Seminarunterlagen produziert, die bis Mittwoch Abend in Linz sein mussten. mit dem Veranstalter ist abgesprochen, dass die Sendungen mit der Post per EMS versendet werden.

Heute haben sie einen Anruf bekommen, dass das Paket nicht dort ist. Also ist man dem Ganzen nachgegangen und es hat sich herausgestellt, dass das Paket zwar zeitgerecht aufgegeben wurde, aber die Post hatte angeblich ein Problem mit der Abholung. Ich bin schon gespannt, wie das mit der „Geld-zurück-Garantie“ ausschaut, die auf der Homepage angegeben wird.

Der heutige Tag, ein Auf und Ab

Heute Morgen habe ich schon geglaubt, dass ich nicht ins Büro fahren muss. Beinahe hätte mich ein Autofahrer, der bei einer Nachrang- bzw. Stop-Tafel gestanden ist abgeschossen. Er war so sehr damit beschäftigt nach rechts zu blicken und eine Lücke in der Kolone zu ergattern. Dabei hat er offenbar vergessen, dass es links von ihm auch noch eine Welt gibt.

Komisch, den in diese Richtung wollte er doch. Als er losfahren wollte, hat er sich dann doch darauf besonnen, dass er nicht alleine auf der Welt ist. Sein Auto hat einen Rucker gemacht, ich habe die Bremsen gezogen und versucht einen Haken zu schlagen bevor ich mit meinem Fahrrad als Kühlerfigur auf einem dunkelgrauen Kombi lande. Beim Bremsen habe ich gemerkt, wie die Zugkraft an der Vorderbremse schlagartig mit einem metallischen Geräusch nachgelassen hat. Der Autofahrer hat mich dann noch angehupt, mir den Vogel gezeigt, die nächste Lücke genutzt und weg war er. Zum Glück ist nichts passiert. Am Bahnhof habe ich dann festgestellt, dass die Bremse nur noch von ein paar Litzen gehalten wird. Nach 3x bremsen waren die dann aber auch ab.

Im Zug war ich wieder von einigen Leuten umgeben, über die ich schon vor einigen Tagen eine frustvollen Blogeintrag geschrieben habe.

Im Büro hat es dann zum Glück keine niederschmetternden Sachen gegeben.

Beim Heimfahren mit dem Fahrrad ging’s dann bergauf und da muss man bekanntlich nicht so viel bremsen. Außerdem habe ich ja noch die Hinterbremse.

Dabei ist heute ein schöner Tag! Meine Frau und ich haben uns heute vor 13 Jahren kennengelernt und gestern unseren 4. Hochzeitstag gefeiert. ❤

Schlussendlich überwiegen die „Aufs“.

Der Fluch mit den Handy-Anbietern

Ich bin schon seit langer Zeit Kunde beim Handynetz-Betreiber Dingelingeling. Ihr wisst schon, der mit dem magenta-farbenen T.

Zur Zeit bin ich, was den Handyvertrag angeht, frei und ungebunden. Also überlegt man ein bisschen hin und her und schaut sich nach den neuen Handymodellen um. Dabei ist mein Blick auf das Samsung Galaxy S II gefallen. Dann beginnt gleich die große Rechnerei.

Bei T-Mobile mache ich eine Vertragsverlängerung (ohne zusätzliche Bonuspunkte), dem Wechsel auf den HIT 2000-Tarif und dem Galaxy S II. Die ganzen Wünsche in den Kalkulator eingegeben, kommt es für mich zum großen Schreck.

  • für den Tarifwechsel verlangt man EUR 19,90
  • für das Samsung Galaxy S II EUR 412,40 (bei Neuanmeldung mit Hit 2000 kostest „nur“ EUR 339,–)

Zum Glück hab ich keine Vertragsbindung mehr und kann mich bei den anderen der Branche auch umschauen. Da ist mir zum Beispiel der Betreiber mit der orangen Zahl aufgefallen. Dort gibt es einen Tarif, den 3Superphone 2000, der dem magentafarbenen HIT 2000 entspricht. Dabei fallen für einen Neukunden folgende Kosten an.

  • bei Anmeldung über das Internet spart man sich die Aktivierungsgebühr von EUR 49,–
  • für das Samsung Galaxy S II verlangt man EUR 199,–

Die Kosten für die Rufnummernmitnahme können den Preisunterschied von rund EUR 233,– auch nicht ausgleichen. Wenn man sich das so ansieht, wird man eigentlich gezwungen nach dem Ende der Vertragsbindung zu einem neuen Netzbetreiber zu wechseln. Also mir wird die Entscheidung nicht sehr schwer fallen.

Das sonderbare Verhalten der Menschen in Öffis

Nach dem ich seit vielen, vielen Jahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, habe ich schon so einiges erleben dürfen oder besser gesagt müssen.

  • Da sind die Leute, die ihren Hintern auf eineinhalb Plätze parken und dich dann böse anschauen oder genervt das Gesicht verziehen, wenn man den letzten verbleibenden Platz im ganzen Wagon haben will. Aber nicht, dass diese Leute sich dann auf ihren Platz beschränken. Der Platzbedarf dieser Personen bleibt gleich.
  • Ähnlich ist es auch mit den Fahrgästen, die ihre sämtlichen Taschen auf die umliegenden Plätze verteilen. Ich gebe zu, dass ich meinen Rucksack auch auf den Nebensitz stelle. Aber wenn mehr Leute einsteigen mache ich natürlich Platz.
    Der Überknüller in dieser Kategorie war vor einigen Jahren ein Mann, der im Zug einen kompletten 4er Platz mit Aktentasche, Notebook und einem Haufen an Unterlagen belagert hat. Als ein Fahrgast ihn gefragt hat, ober er sich etwas einschränken kann, meinte der gestresste Geschäftsmann, dass er hier arbeiten muss. Der platzsuchende Herr meinte dann nur, dass er leider kein Firmenschild gesehen hat, er offenbar nicht bei der ÖBB arbeitet und jetzt sofort den Platz frei machen soll. Der Arbeitswütige hat es  dann doch vorgezogen seine Unterlagen einzusammeln.
  • Nicht weniger erfreulich sind die Fahrgäste, die der festen Überzeugung sind ihre Füße auf den Sitz zu legen. Egal ob mit oder ohne Schuhe. Ich empfinde beides als Frechheit.
  • Sehr irritiert reagiere ich bei Leuten, die sich in mein nähestes Umfeld setzen, obwohl der halbe Wagon noch frei ist.
  • Genau so gerne habe ich auch die Leute, die sich bei einem 4er Platz mir direkt gegenüber setzen anstatt auf den Platz daneben.
  • In den letzen Jahren ist es mir verstärkt aufgefallen, dass sich Kinder mit ihren Schultaschen bzw. Rucksäcken am Rücken hinsetzen. Oft sitzen die nicht einmal richtig, sondern der halbe Hintern hängt in der Luft. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das bequem ist.

Was ich auch Liebe sind Fahrgäste die mit ihrer Musik den ganzen Wagon beschallen. Dabei gibt es 2 Varianten. Die einen haben einfach nur schlechte Kopfhörer und belästigen damit den halben Wagon. Die anderen sind die Ansammlungen von meist Kindern und Jugendlichen, die die Musik über den Handy-Lautsprecher wiedergeben.

Beim Aussteigen kommt es auch oft zu Reibereien. Da gibt es die einen, die beinhart in der Türe stehen bleiben und blöd durch die Gegend schauen auch wenn die Menschenmassen aussteigen wollen.
Die anderen wollen schon unbedingt in den Wagon einsteigen, auch wenn die Türen gerade erst aufgegangen sind und die Leute, die aussteigen wollen, noch nicht einmal eine Zehenspitze aus der Türe gestreckt haben. Dazu gibt es immer wieder welche, die mitten vor der Türe stehen und warten, dass sie einsteigen können. Die werden aber meistens von der aussteigenden Welle mitgerissen.

Meine absoluten Lieblinge sind die Leute, die in den Zug einsteigen und gleich bei der Türe stehen bleiben und nicht in der Lage sind in die Gänge weiter zugehen, damit die restlichen Fahrgäste auch noch einsteigen können. Ein Hoch auf den Ego-Trip.

Das mit den Öffnungszeiten ist so eine Sache

Heute in der Früh hat unsere Kleine den Wunsch geäussert, dass sie gerne schwimmen gehen möchte. Also schauen wir im Internet wegen der Öffnungszeiten nach und planten den heutigen Feiertag, den Ostermontag. Dort steht daß am Montag geschlossen ist, Dienstag bis Freitag ist von 8 bis 22 Uhr offen und an Sonn- und Feiertagen ist von 9 bis 19 Uhr.

Der Plan war folgender, es ist zwar Montag, aber Ostermontag und somit ist Feiertag, also können wir ins Bad gehen. Am Vormittag fahren wir auf die Garten Tulln und am Nachmittag gehe ich mit der Maus ins Hallenbad. Den Vormittag kann man hier nachlesen. Es war ein toller Ausflug.

Wieder zu Hause haben wir uns die Schwimmsachen geschnappt und sind dann los zum Hallenbad. Dort bekam ich einen Parkplatz gleich beim Eingang. Das war ja nicht schwer, wenn man als einziges Auto auf dem Parkplatz steht. Ich habe J im Auto sitzen lassen und geschaut ob das Bad wirklich geschlossen ist. Ich wollte es einfach nicht wahrhaben. Also sind wir wieder heimgefahren und unsere Maus ist ins Planschbecken gegangen.

Ich bin schon gespannt, was die Gemeinde mir zu dem Thema sagt.

Regen vom Himmel und Sonnenschein im Herzen

Heute bin ich nach einer schönen und ruhigen Nacht aufgewacht und war schon zu diesem Zeitpunkt gut aufgelegt. Der Wetterbericht im Radio kündigte zwar Regenschauer an, aber das war mir auch egal. Ich habe mir Frühstück gemacht und dann ging es zu Fuß zum Bahnhof. Am letzten Drittel hat es dann zu regnen begonnen, aber das machte mir nichts. am Bahnhof habe ich dann die Frau mit dem bösen Blick gesehen. Über diese Frau habe ich vor 2 Wochen schon geschrieben. Damals habe ich beschlossen, daß ich mich, zwecks persönlicher Belustigung, in ihre Nähe setzen werde. Gedacht. Getan.

Beim Einsteigen wäre sie mir fast entwischt, aber ich habe sie dann doch gefunden und es waren auf den 4er Platz  noch drei Plätze frei. 😀 Also nahm ich versetzt zu ihr Platz und streckte dank des freien Raumes vis-a-vis mein Beine aus. – Prüfende Blicke. – Die Beste verstaute ihren kleinen Regenschirm in ihrer Tasche und blätterte in der Zeitung. Am anderen 4er Platz wagte es eine Frau mit dem Tierarzt wegen einer Medikamentendosis zu telefonieren. – Böse Blicke, Kopfgeschüttel und unverständlichen Gemurmel. – Das war der absolute Startschuss, „Unterhalte sie mich!“ schoß es mir durch den Kopf. Mögen die Spiele beginnen. Jetzt konnte es nur noch besser werden.

Die Dame hinter der Frau mit den bösen Blick klappte die Fußstütze, die es in den Wiesel-Zügen gibt, herunter. Durch dieses Klack-Geräusch fühlte sie sich natürlich auch in ihrer Welt, wie immer die aussieht, gestört. Es folgte wieder das volle Repertoire. – Im sitzen umdrehen, böser Blick, Kopfgeschüttel und das obligatorische Gemurmel. – mir kostete das nur einen müden Lächler und die Dame mit der Fußstütze schaute etwas irritiert.

Aber dann kam der Überknaller, im wahrsten Sinn des Wortes. Bei einem Ruck, den der Zug machte, löste sich die Fußstütze für den zweiten Sitz. Diese klappte mit einem lauten Klatscher hinunter. In diesem Moment dürfte bei der Frau mit dem bösen Blick ein Teil ihrer Welt eingestürzt sein. Sie fuhr herum, dabei schlug sie mir mit ihrem Fuß gegen mein Knie. Mit einem kurzen Zwischenruf habe ich sie etwas aus der Fassung gebracht und sie hat wenigstens kurz „Entschuldigung“ gesagt. Dann wurde die Dame hinter ihr angekeifft. Ab diesen Zeitpunkt konnte ich nicht mehr ruhig zusehen. Ich habe der Dame in der hinteren Reihe kurz erklärt, daß diese lustige Person mir schon seit einiger Zeit aufgefallen ist wie sie über Nichtigkeiten mit den Augen rollt und immer etwas in sich hinein murmelt.

Auf einmal war ich das neue Feindbild der Frau mit dem bösen Blick. Sie fragt mich, warum ich mich dann zu ihr setze, wenn ich sie nicht leiden kann. Angefangen habe ich mit der Erklärung, daß es sich um ein freies Land und um freie Platzwahl handelt. Die weitere Antwort, daß sie mir durch ihr Verhalten eine gewisse Art der Unterhaltung bietet, dürfte sie wohl etwas ihr Ego getroffen haben. Sie meinte darauf, daß sie jetzt deswegen einem „glatzerten Affen“ gegenüber sitzen muß. Ein Wort ergab das andere. Ich meinte, daß ich Gott sei Dank ein gutes Ego habe und es verkrafte, wenn ich getreten und beschimpft werde. Ich hab wenigstens etwas, auch wenn es eine Glatze ist. Andere Menschen haben nichts, nicht einmal Anstand und Benehmen und sie kann sich ja aufs Klo setzen wenn sie ungestört sein will. Bei ihrer Beschimpfung hat sie mir nicht einmal ins Gesicht sehen können, was ja auch ein Zeichen ist.

Beim Aussteigen habe ich ihr noch ein schönes Leben gewunschen und sie soll es doch etwas leichter nehmen.

Beim nächsten Aufeinandertreffen im Zug weiß ich schon wo ich mich hinsetzen werde. ersten zu meiner persönlichen Belustigung und zweitens, damit ich was zum schreiben habe. Solche Mitmenschen entschädigen für einiges was man mit der ÖBB sonst mitmachen muß.

Taxler sind offenbar überall gleich.

Stockerauer Taxi 1

Gestern Abend ist es mir wieder aufgefallen. Als Taxilenker hat man offenbar Narrenfreiheit. Es ist mir schon des öfteren aufgefallen, daß der stockerauer Taxilenker, und Betreiber eines Fahrradgeschäfts, mit seinem Taxi vor seinem Geschäft steht. Diese Zone ist nur leider mit den Schildern „Halten und Parken verboten“ begrenzt. Wer diese Kreuzung kennt, weiß wie es dort zugeht und wie eng und unübersichtlich es dort auch schon ohne Falschparker sein kann.

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