Kindermund – da kennt sich wer aus in Stockerau

Am Donnerstag war ja Feiertag und am Freitag hatte ich einen Fenstertag. Eigentlich wollte ich mit J an diesem Tag nach Wien fahren. Aber das Muttertagsgeschenk war zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig. Also ging es am Freitag für J nicht nach Wien, sondern in den Kindergarten. Dabei hätte sie doch eine ganz tolle Lösung gehabt.  Weiterlesen

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Winter Wonderland

CITY_SNOW_by_loboto (www.deviantart.com)

Seit gestern am späten Nachmittag schneit es gemütlich vor sich hin. So wie es sich für einen Winter gehört. Nach den letzten frostigen Tagen ist das fast schon angenehm. Heute in der Früh habe ich mich, früher als sonst, auf den Fußweg zum Bahnhof gemacht. Im Vergleich zum letzten Schneefall vor ein paar Wochen waren heute schon mehr Gehsteige geräumt.

Am Bahnhof habe ich noch den früheren Zug erwischt und der war auch sehr pünktlich in Wien. Gleich um 9 Uhr hatte ich dann einen Termin in der Hofburg. Zum Glück bin ich ja mit den Öffis unterwegs, den der Verkehr war sehr, sehr langsam und ich muss in Weiterlesen

Eine Vater-Tochter-Woche

Gleich einmal vorweg, wir haben die Woche bis jetzt toll überstanden. Dank einem tollen Entertainment-Programm. Die erste Ferienwoche hatte Mama Dienst und die zweite Woche habe ich mir Urlaub genommen. Das mit den Ferien in Kindergärten und Schulen und zwei berufstätigen Eltern ist so ein Thema.

Am Anfang waren wir skeptisch, ob es gut geht. Unsere Maus hängt die ganze Zeit am Mamas Rockzipfel. Aber wir haben die gemeinsame Zeit recht gut im Griff.

Am Montag ging ich mit unserer Maus zu Fuss einkaufen und die Oma im Geschäft besuchen. Fürs Mittagessen ist zu meinem Glück noch was vom Wochenende übergeblieben, das ich aufwärmen musste. Am Nachmittag sind wir zum Bahnhof gegangen und nach Leobendorf gefahren. Dort hat sie Claudia in Empfang genommen und sie sind zu einer Freundin und deren Sohn gefahren.

Am Dienstag sind wir in den Monki-Park gefahren. Der Indoor-Spielplatz ist schön und vor allen mit der Schnellbahn einfach zu erreichen. Weiterlesen

Möchten sie auf meinem Auto Platz nehmen?

Traffic_by_davidsant (deviantart.com)

Es ist der Morgen am letzten Arbeitstag des Jahres. Auf den Straßen ist fast nichts los. Ich stehe als einziger mit meinem Fahrrad bei der roten Ampel und warte auf die weiterfahrt. Gegenüber steht auf der Spur für Linksabbieger ein Auto. Ich höre wie sich mir ein Auto mit vermutlich relativ hoher Geschwindigkeit nähert. Der Optimist in mir denk sich, „Es wird schon langsamer werden.“ Als die Ampel auf grün umschaltet, setze ich mich mit meinem Fahrrad in Bewegung. Kurz vorm Zebrastreifen schießt das Auto mit einem sehr geringen Abstand am mir vorbei. Dabei komme ich etwas ins wackeln. Weiterlesen

Die Schatzsuche zwischen zwei Regengüssen.

Die letzten Tage habe ich mich schon auf eine Geocache-Tour gefreut. Doch leider hat das Wetter mir wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als ich zu Mittag in Wien am Bahnhof ewig auf meinen Zug warten mußte, konnte ich mir ansehen, wie die Wolken immer finsterer wurden. Als ich dann am Bahnhof angekommen bin hat es zu tröpfeln begonnen.

Am Nachmittag hat es dann aber, Gott sei Dank, aufgehört zu regnen. Somit habe ich meine Geocache-Ausrüstung zusammengepackt und mich aufs Fahrrad gesetzt. Eigentlich wollte ich einen Teil des Powertrails machen. Ich hatte schon alles im Vorfeld geplant. Aber am Weg habe ich dann festgestellt, dass ich die Temperatur doch etwas unterschätzt habe. Darauf hin habe ich die Tour geändert und bin vorzeitig abgebogen und habe einen anderen Cache gehoben. Das Finden war ja einfach. Nur war als ich ihn wieder zurückgeben wollte in Landwirt mit seinem Traktor vor Ort. Nach kurzem Warten ist er dann weitergefahren und konnte den Cache zurücklegen.

Von dort habe ich mich dann auf den Weg über die Feldwege zum nächsten Geocache gemacht. Dabei habe ich ein Reh, einen Hasen und ein paar Fasane gesehen. Auch den zweiten Cache habe ich sehr schnell gefunden. Dabei habe ich wieder Bekanntschaft mit den Brennnesseln gemacht. Nach dem Loggen ging es ab nach Hause.

Nach einer knappen Stunde war ich dann wieder daheim und das war gut so weil es bald darauf wieder zu regnen begonnen hat. Was es jetzt noch immer macht.

Der heutige Tag, ein Auf und Ab

Heute Morgen habe ich schon geglaubt, dass ich nicht ins Büro fahren muss. Beinahe hätte mich ein Autofahrer, der bei einer Nachrang- bzw. Stop-Tafel gestanden ist abgeschossen. Er war so sehr damit beschäftigt nach rechts zu blicken und eine Lücke in der Kolone zu ergattern. Dabei hat er offenbar vergessen, dass es links von ihm auch noch eine Welt gibt.

Komisch, den in diese Richtung wollte er doch. Als er losfahren wollte, hat er sich dann doch darauf besonnen, dass er nicht alleine auf der Welt ist. Sein Auto hat einen Rucker gemacht, ich habe die Bremsen gezogen und versucht einen Haken zu schlagen bevor ich mit meinem Fahrrad als Kühlerfigur auf einem dunkelgrauen Kombi lande. Beim Bremsen habe ich gemerkt, wie die Zugkraft an der Vorderbremse schlagartig mit einem metallischen Geräusch nachgelassen hat. Der Autofahrer hat mich dann noch angehupt, mir den Vogel gezeigt, die nächste Lücke genutzt und weg war er. Zum Glück ist nichts passiert. Am Bahnhof habe ich dann festgestellt, dass die Bremse nur noch von ein paar Litzen gehalten wird. Nach 3x bremsen waren die dann aber auch ab.

Im Zug war ich wieder von einigen Leuten umgeben, über die ich schon vor einigen Tagen eine frustvollen Blogeintrag geschrieben habe.

Im Büro hat es dann zum Glück keine niederschmetternden Sachen gegeben.

Beim Heimfahren mit dem Fahrrad ging’s dann bergauf und da muss man bekanntlich nicht so viel bremsen. Außerdem habe ich ja noch die Hinterbremse.

Dabei ist heute ein schöner Tag! Meine Frau und ich haben uns heute vor 13 Jahren kennengelernt und gestern unseren 4. Hochzeitstag gefeiert. ❤

Schlussendlich überwiegen die „Aufs“.

Mein Tag des Wartens

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem man sich wünscht, dass er vorbei ist, sobald er angefangen hat. In der Früh wollte ich schon nicht wirklich aufstehen. Weil ich heute zum Doc wegen einer Blutabnahme musste, musste ich mit dem Frühstück warten.

Gestern habe ich noch extra in der Ordination angerufen und mir wurde gesagt, dass ich am Besten zwischen 1/2 und 3/4 Acht dort sein soll. Kurz nach halb Acht checke ich dort ein und das Vorzimmer ist gesteckt voll. Ich habe mich durch die wartenden Massen durchgeschoben und mich angemeldet. Mir wurde gesagt, dass ich kurz warten soll, ich werde dann aufgerufen. – Jetzt ein Insider-Tip: Einmal ums Eck war der ganze Warteraum frei. Psst, aber nicht weiter sagen. – Also nehme ich einmal Platz und warte und warte. Das absolut gemeine ist das Geräusch der Espresso-Maschine, wenn man nüchtern warten muss. Nach etwas mehr als einer halben Stunde werde ich dann aufgerufen und binnen ein paar Minuten war das Abzapfen erledigt. Dann hat mir die Ärztin, Assistentin, Abzapferin – keine Ahnung, wie man zu ihr sagen soll – ein Pflaster draufgeklebt und gemeint, „Wenn’s aufhört zu bluten, kann ich dann aufstehen.“ – Hallo? Ich schau mir nur das Pflaster an und steh auf.

Ich hab mich dann aufs Rad geworfen und bin zum Bahnhof gefahren. Als ich zu den Fahrradplätzen einbiege, freue ich mich , dass da ein Zug steht. Sekunden später schwenkt die Freude in tiefste Trauer und Ärger um, weil der Zug sich in Bewegung setzt. Dann habe ich mir die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ geholt und in die Sonne gesetzt. Auf meinen nächsten Zug habe ich eine halbe Stunde warten müssen. Zum Glück war der Zug pünktlich.

Der nächste Dämpfer war dann in der U-Bahn, als mir die U2 vor der Nase davon gefahren ist. Dort ist die Wartezeit nur 5 Minuten.

Nach einem Zwischenstopp beim Billa, dort habe ich mir dann mein Frühstück gekauft, war ich dann endlich im Büro.

Ich bin schon gespannt, was der heutige Tag sonst noch für mich hat. Ich muss heute noch auf die Post. Mir schwant schon schlimmes.