Eine Vater-Tochter-Woche

Gleich einmal vorweg, wir haben die Woche bis jetzt toll überstanden. Dank einem tollen Entertainment-Programm. Die erste Ferienwoche hatte Mama Dienst und die zweite Woche habe ich mir Urlaub genommen. Das mit den Ferien in Kindergärten und Schulen und zwei berufstätigen Eltern ist so ein Thema.

Am Anfang waren wir skeptisch, ob es gut geht. Unsere Maus hängt die ganze Zeit am Mamas Rockzipfel. Aber wir haben die gemeinsame Zeit recht gut im Griff.

Am Montag ging ich mit unserer Maus zu Fuss einkaufen und die Oma im Geschäft besuchen. Fürs Mittagessen ist zu meinem Glück noch was vom Wochenende übergeblieben, das ich aufwärmen musste. Am Nachmittag sind wir zum Bahnhof gegangen und nach Leobendorf gefahren. Dort hat sie Claudia in Empfang genommen und sie sind zu einer Freundin und deren Sohn gefahren.

Am Dienstag sind wir in den Monki-Park gefahren. Der Indoor-Spielplatz ist schön und vor allen mit der Schnellbahn einfach zu erreichen. Weiterlesen

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Freitagsfüller # 141

1.  Der beste Weg um mich zu ärgern, sind Menschenansammlungen.

2.  Ein Buch lese ich gerade, und das schon seit langer Zeit.

3.  Mein Adventskranz ist wie die letzten Jahre grün (auch die Kerzen).

4.  Die Vorfreude meiner Tochter auf Weihnachten ist unglaublich.

5. Es nähert sich  das Weihnachtsfest mit riesen Schritten.

6. Gelegentlich bin ich zu gut erzogen, um die Wahrheit zu sagen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf den Fernseher, morgen habe ich den Wocheneinkauf geplant und Sonntag möchte ich mit meiner Familie verbringen!

Back to the roots!

Wie schon in einem meiner letzten Einträge geklagt, musste ich auf eines meiner alten Handys zurückgreifen. Es war das K800i von Sony Ericsson. Den Handytausch habe ich schon am Donnerstag-Abend gemacht. In den folgenden Tagen habe ich mein Smartphone schon recht vermisst.

Ein schneller Blick in Facebook, kurz was im Internet nachschauen. Normal ist das kein Problem. Aber jetzt kann ich nicht ins Internet schauen, sondern besten Falls durch die Finger.

Sogar das SMS schreiben verweigere ich auf einem solchen Gerät. es war nie meine Stärke auf der Handytastatur zu schreiben. Ich wollte am Sonntag einer Freundin zum Geburtstag per SMS gratulieren. Aber bis ich die SMS getippt hätte, hätte ich sie schon wieder im Büro getroffen. Ein Hoch auf die QWERTZ-Tastaturen!

An den Rückschritt habe ich mich dann recht bald gewöhnt. Es fällt der Drang weg, bei jedem Pieps das Mailkonto zu checken und festzustellen, dass es eigentlich nicht wirklich wichtig ist. Man starrt auch nicht den halben Tag auf dieses kleine Display, weil man glaubt dass man etwas vom Leben verpasst.

Heute war es in der Arbeit auch sehr entspannt. Man kann sich mit seinem Handy von Steckdosen und Netzgeräten entfernen und sich sogar aus dem Büro entfernen, ohne dass man Angst um die Akkuladung haben muss. Aber auch bei der Fahrt im Zug ist es eine Umstellung. In der Früh weniger, weil ich da immer die Zeitungen durchblättere, die umsonst sind. Beim Heimfahren ist es etwas anders. Da habe ich mich früher, naja, bis vor ein paar Tagen, meinen sozialen Netzwerken gewidmet. Aber ich werde die aktuelle Situation beim Schopf packen und mir wieder ein Buch mitnehmen.

Buch: 111 Gründe Heavy Metal zu lieben – 2. Abschnitt

Der 2. Teil des Buchs dreht sich um die Fans. Frank Schäfer schreibt, dass Heavy Metal sogar Hippies überzeugt und der christlichen Ethik verpflichtet ist. Heavy Metal hat auch die Fähigkeit dass man für längere Zeit im Gespräch bleibt. Diesen Grund hat er mit einer netten und witzigen Geschichte über einen geschiedenen Freund erzählt, der, wenn er seine Tochter nach dem Wochenende in den Kindergarten bringt, argwöhnisch getrachtet wird.

Die Hippie-Geschichte hat er mit einem lustigen Erlebnis eines anderen Freundes untermalt. Dazu gehört die Einnahme diverser Substanzen, ein Auto, die Polizei, eine Verfolgungsjagd und ein Seil.

Des öfteren wird Chuck Klosterman erwähnt, der Romane geschrieben hat, die von der Heavy Metal Szene leben.

Was in diesem Abschnitt nicht fehlen darf, ist das Event mit den drei Buchstaben W:O:A, dass am ersten August-Wochenende stattfindet. Dort sieht man auch, dass sich Leute um andere Leute kümmern, obwohl man sich nicht kennt. Das einzige was sie verbindet ist die Liebe zur gleichen Musik.

Den Rest machen Erinnerungen an verschieden Konzertbesuche aus.

Zum Abschluss des Abschnitts erklärt er, dass sein kleiner Sohn auch schon voll auf Heavy Metal abfahrt.

Hier ist er Bericht vom ersten Abschnitt.

Buch: 111 Gründe Heavy Metal zu lieben – 1. Abschnitt


Ich habe mir schon vor einiger Zeit das Buch gekauft. Im ersten Abschnitt geht es um die historischen Aspekte des Heavy Metals. Dazu gehört unter anderen, dass die Beatles auch 2 Heavy Metal Songs hatten. Ein gewisser John Michael Osbourne, besser bekannt als Ozzy, leidet seit seiner Kindheit an ADS und hat in der Musik nach einigen anderen Jobs seine Berufung gefunden. Alice Cooper hat durch die Musik zu Gott gefunden.

Ein recht interessantes Kapitel, Grund Nr. 15: Weil Heavy Metal neulich erst wieder modern war, neben den ganzen Anekdoten ist, dass sich die Metal Szene neu erfunden hat. Es haben sich in den letzten Jahren neue Musikrichtungen wie „New Metal“, „Neue Deutsche Härte“ usw. entwickelt. Der Autor bringt sehr gute Beispiele, dass diesen neuen Stile nicht neu sind sondern ein Aufguß alter Musikrichtungen. Zum Beispiel die Mischung von Heavy Metal mit Funk und Rap wurde nicht von Limp Bizkit, Papa Roach oder Linkin Park erfunden. Das kennen wir schon von Red Hot Chili Peppers, Faith No More und Rage Against The Machine. Bei Bands wie Nickelback, Incubus und Creed kann man laut Frank Schäfer Elemente von Nirvana, Pearl Jam und Soundgarden erkennen.

Im nächsten Abschnitt geht es um die Fans und die Fankultur. Man darf gespannt sein. \m/