Muttertag und was alles dazugehört

Zugegeben, der Muttertag ist jetzt schon über eine Woche her. Ich will euch aber den Tag mit dem ganzen rundherum nicht vorenthalten.

Schon Wochen zuvor hat J davon geredet,  dass sie mit mir eine Torte für den Muttertag backen will. Aber davor musste einmal die Art der Torte festgelegt werden. Es sollte eine Schokotorte werden. Auch die Zutaten waren schnell definiert. Die normalen Tortenzutaten und Schokolade.  Weiterlesen

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Thermenwetter vor Ostern

Am Samstag waren wir noch am Ostermarkt in Schloss Hof und am nächsten Tag ging es für uns in die Therme Stegersbach. Kurz vor der Abfahrt hatte das Wetter eine Überraschung für uns. Es fing an zu schneien. Aber kein großer Grund zur Panik, wir sind ja in einer Therme.

Eine kurze Mittagspause machten wir im Oldtimer-Restaurant in Zöbern. Wir hatten den optimalen Zeitpunkt erwischt und waren vor der Meute dort. Das Essen war super schnell da, nach dem Erlebnis vom Vortag waren wir ordentlich überrascht.

In Stegersbach angekommen, konnten wir die Zimmer um 14 Uhr noch nicht beziehen, aber wir durften schon in die Therme. Wir haben noch 2 Liegen ergattert und konnten die einzelnen Becken erkunden.

Die Therme verfügt über mehrere Außenbecken, innen gibt es vier Kinderbecken, ein Wellenbecken und ein großes Familienbecken mit „Wildbach“ und einer Höhle. Auch bei Rutschen wurde nicht gespart. Eine Kinderrutsche, eine 100m-Rutsche und eine Zwillings-Röhrenrutsche. Von der Kinderrutsche war unsere Große begeistert. Die anderen Rutschen habe ich  ausprobiert, aber sie sind nichts Außergewöhnliches. In der Therme gibt es auch einen Indoor-Spielplatz, was die Kinderfreundlichkeit noch mehr unterstreicht.

Untergebracht waren wir im Alegriahotel. Das Zimmer war schön und es hat alles gepasst. Auch wenn es mit einem Gitterbett und einer ausgeklappten Schlafcouch für unsere Große etwas eng war. Ein Vorteil, den man als Gast im Alegriaghotel hat, ist die Tatsache, dass man sich schon ab 7 Uhr Plätze in der Therme reservieren darf.

Die Verpflegung war auch sehr gut und viel. An einem riesigen Frühstücks-Buffet kann man sich schon einmal für den Tag stärken. Eierspeiß mit Speck und Würstchen, eine große Tee-Auswahl, Müsli-Buffet, Omelette nach Kundenwunsch und und und. Zu Mittag gibt es ein kleines Buffet mit „nur“ 2 Hauptspeisen. Das Mittagsbuffet ging mehr oder weniger nahtlos in ein Kuchenbuffet für den Nachmittag über. Der krönende Abschluß war das Abendbuffet mit Vorspeisen-Buffet, zwei Suppen, Salat-Buffet, vier Hauptspeisen und einem Nachspeisen-Buffet. Für Kinder gab es ein zusätzliches Buffet. Geschmeckt hat alles immer sehr gut.

Unser Aufenthalt war von Sonntag bis Donnerstag in der Früh. Das Wetter war bis zum letzten Tag absolut thermentauglich. Unsere Kids waren von dem Urlaub absolut begeistert. Die Therme war trotz Ferien und Wetter zwar gut besucht, aber nicht überlaufen. Die paar Tage, die wir dort hatten, haben zur Erholung gereicht, auch wenn die Nacht wegen fehlender Rollläden durch unsere Kleine sehr früh beendet wurde.

Hier noch ein paar Urlaubs-Impressionen.

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der Start ins neue Jahr

Prosit Neujahr

Gestern wurde, wie allgemein bekannt, vom alten Jahr Abschied genommen. Um 18 Uhr habe ich für unsere kleine Maus ein dezentes Kinderfeuerwerk abgefeuert. Das Schöne an dieser Art von Feuerwerk ist, dass es schön bunt und nicht so laut ist. In dem ganzen Set waren nur 2 Packerl mit Knallerbsen dabei.

Unsere Maus haben wir dann in den Pyjama gesteckt und dann wurde mit Robby Bubble Kinder-Sekt, mit Pfirsich-Geschmack, angestoßen. Danach war unsere Maus noch ganz schön lange munter und hat sich mit uns die diversen Wiederholungen von alten Musiksendungen angesehen.

Kurz vor Mitternacht, sorgte der vom ORF eingeblendete Countdown für Verwirrung. Obersthofmeister Seifenstein startete den Countdown mit 10. Die eingeblendete Zeit war da gerade bei 23:59:45. Aber der ORF hat recht schnell reagiert und die Uhr wieder ausgeblendet.

Am Morgen hat uns Jana ausschlafen lassen, und es gab ein typisches Neujahrs-Frühstück mit Croissants, Orangensaft, frischen Semmeln, Lachs usw.

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Mein Tag des Wartens

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem man sich wünscht, dass er vorbei ist, sobald er angefangen hat. In der Früh wollte ich schon nicht wirklich aufstehen. Weil ich heute zum Doc wegen einer Blutabnahme musste, musste ich mit dem Frühstück warten.

Gestern habe ich noch extra in der Ordination angerufen und mir wurde gesagt, dass ich am Besten zwischen 1/2 und 3/4 Acht dort sein soll. Kurz nach halb Acht checke ich dort ein und das Vorzimmer ist gesteckt voll. Ich habe mich durch die wartenden Massen durchgeschoben und mich angemeldet. Mir wurde gesagt, dass ich kurz warten soll, ich werde dann aufgerufen. – Jetzt ein Insider-Tip: Einmal ums Eck war der ganze Warteraum frei. Psst, aber nicht weiter sagen. – Also nehme ich einmal Platz und warte und warte. Das absolut gemeine ist das Geräusch der Espresso-Maschine, wenn man nüchtern warten muss. Nach etwas mehr als einer halben Stunde werde ich dann aufgerufen und binnen ein paar Minuten war das Abzapfen erledigt. Dann hat mir die Ärztin, Assistentin, Abzapferin – keine Ahnung, wie man zu ihr sagen soll – ein Pflaster draufgeklebt und gemeint, „Wenn’s aufhört zu bluten, kann ich dann aufstehen.“ – Hallo? Ich schau mir nur das Pflaster an und steh auf.

Ich hab mich dann aufs Rad geworfen und bin zum Bahnhof gefahren. Als ich zu den Fahrradplätzen einbiege, freue ich mich , dass da ein Zug steht. Sekunden später schwenkt die Freude in tiefste Trauer und Ärger um, weil der Zug sich in Bewegung setzt. Dann habe ich mir die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ geholt und in die Sonne gesetzt. Auf meinen nächsten Zug habe ich eine halbe Stunde warten müssen. Zum Glück war der Zug pünktlich.

Der nächste Dämpfer war dann in der U-Bahn, als mir die U2 vor der Nase davon gefahren ist. Dort ist die Wartezeit nur 5 Minuten.

Nach einem Zwischenstopp beim Billa, dort habe ich mir dann mein Frühstück gekauft, war ich dann endlich im Büro.

Ich bin schon gespannt, was der heutige Tag sonst noch für mich hat. Ich muss heute noch auf die Post. Mir schwant schon schlimmes.

Ein Ausflug durch halb Niederösterreich

Für dieses Wochenende haben wir schon vor längerer Zeit einen Kurzurlaub geplant. Gestern am Vormittag packten wir unsere Taschen ins Auto und los ging’s. Über Krems ging es nach Gmünd im Waldviertel ins Sole-Felsen-Bad. Das Bad kennen wir schon vom letzten Jahr. Da haben wir es mit der Niederösterreich-Card besucht und waren sehr begeistert.

Diesmal haben wir ins angeschlossene Hotel eingecheckt und sind dann gleich ins Sole-Felsen-Bad weitergegangen. Dort war so gut wie nichts los. Unsere Maus ist ja eine kleine Wasserratte, wie wir schon seit langen wissen, wir waren fast die ganze Zeit in irgendeinem Becken. Egal ob im Kinderbecken, im Sole-Felsen-Becken mit Strömungskanal oder in der Granitschale. Hauptsache es wurde ihr Action geboten.

Nach vielen Stunden im nassen Element haben wir uns am Zimmer frisch gemacht und sind zum Essen gegangen. Das Essen war gut und viel. Suppe und Vorspeise vom Buffet, die Hauptspeise haben wir aus drei Gerichte auswählen können und die Nachspeise gab’s auch wieder vom Buffet.

Nach dem Essen war es auch schon Zeit, dass unsere Maus ins Bett geht. Sie hatte dort ihr eigenes großes Bett. Nach der ganzen Action und der hohen Temperatur im Bad haben wir geglaubt, dass sei einschläft bevor sie auf der Matratze aufkommt. Wir alle wissen, was beim Glauben das Höchste ist. Wir, die lieben – dann doch etwas gereizten – Eltern waren schon fix und fertig und unsere Maus hat bis nach 22 Uhr herum geturnt und ist dann schlussendlich in unserem Bett eingeschlafen.

In der Früh waren wir, nach einer durchwachsenen Nacht, wie gerädert und sind dann zum reichhaltigen Frühstücksbuffet gegangen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen wieder ins Auto gepackt und sind nach Sprögnitz gefahren.

Dort war heute das Frühlingsfest bei Sonnentor. Das Wetter war aber nicht so toll. Es hat immer wieder geregnet und ist von mal zu mal mehr und stärker geworden. Nach zwei Runden Ponyreiten, diversen Kinderaktivitäten, einem Becher Tee zum Aufwärmen (man konnte seinen Atem sehen) gab es kurz vor der Abfahrt den Höhepunkt. Das Kinderschminken. Unsere Maus hat sich einen orange-schwarzen Schmetterling übers Gesicht ausgesucht und war dann ganz stolz darauf.

Von Sprögnitz aus ging es weiter zu einem Kinderflohmarkt nach Böheimkirchen. Auf der Fahrt dorthin wurde das Wetter immer besser und trockener. Bei dem Flohmarkt ist J schneller durch gelaufen als ich bei solchen Veranstaltungen. Nach dem wir nicht fündig wurden, haben wir dann den endgültigen Heimweg gemacht.

Nach knapp 300km kann man folgende Bilanz ziehen: Es war, abgesehen von dem Wetter und der Nacht, ein tolles Wochenende mit vielen aufregenden Unternehmungen.

Osterfüller – ;)

Aus gegebenen Anlass habe ich diesen Blogeintrag erstellt.

  • Frühstück
  • eine Kleinigkeit am Vormittag bei meinen Großeltern
  • Mittagessen – Spargelsuppe, (viel) Faschierten Braten mit Erdäpfel, Rahm-Erdbeeren (ohne mir) – bei meinen Eltern
  • Torte und Kekse zur Jause bei den Schwiegereltern
  • Abendessen in Form von Grillwürstel ebenfalls bei meinen Schwiegereltern

Zwischendurch habe ich immer wieder bei diversen Naschsachen aus den Osternestern zugegriffen.

Aber für dieses Völlegefühl bin ich selber verantwortlich. Leider passiert mir das bei fast allen Feierlichkeiten. Aber eigentlich sollte ich es schon besser wissen. Bis zur nächsten Feier merke ich es mir.