Thermenwetter vor Ostern

Am Samstag waren wir noch am Ostermarkt in Schloss Hof und am nächsten Tag ging es für uns in die Therme Stegersbach. Kurz vor der Abfahrt hatte das Wetter eine Überraschung für uns. Es fing an zu schneien. Aber kein großer Grund zur Panik, wir sind ja in einer Therme.

Eine kurze Mittagspause machten wir im Oldtimer-Restaurant in Zöbern. Wir hatten den optimalen Zeitpunkt erwischt und waren vor der Meute dort. Das Essen war super schnell da, nach dem Erlebnis vom Vortag waren wir ordentlich überrascht.

In Stegersbach angekommen, konnten wir die Zimmer um 14 Uhr noch nicht beziehen, aber wir durften schon in die Therme. Wir haben noch 2 Liegen ergattert und konnten die einzelnen Becken erkunden.

Die Therme verfügt über mehrere Außenbecken, innen gibt es vier Kinderbecken, ein Wellenbecken und ein großes Familienbecken mit „Wildbach“ und einer Höhle. Auch bei Rutschen wurde nicht gespart. Eine Kinderrutsche, eine 100m-Rutsche und eine Zwillings-Röhrenrutsche. Von der Kinderrutsche war unsere Große begeistert. Die anderen Rutschen habe ich  ausprobiert, aber sie sind nichts Außergewöhnliches. In der Therme gibt es auch einen Indoor-Spielplatz, was die Kinderfreundlichkeit noch mehr unterstreicht.

Untergebracht waren wir im Alegriahotel. Das Zimmer war schön und es hat alles gepasst. Auch wenn es mit einem Gitterbett und einer ausgeklappten Schlafcouch für unsere Große etwas eng war. Ein Vorteil, den man als Gast im Alegriaghotel hat, ist die Tatsache, dass man sich schon ab 7 Uhr Plätze in der Therme reservieren darf.

Die Verpflegung war auch sehr gut und viel. An einem riesigen Frühstücks-Buffet kann man sich schon einmal für den Tag stärken. Eierspeiß mit Speck und Würstchen, eine große Tee-Auswahl, Müsli-Buffet, Omelette nach Kundenwunsch und und und. Zu Mittag gibt es ein kleines Buffet mit „nur“ 2 Hauptspeisen. Das Mittagsbuffet ging mehr oder weniger nahtlos in ein Kuchenbuffet für den Nachmittag über. Der krönende Abschluß war das Abendbuffet mit Vorspeisen-Buffet, zwei Suppen, Salat-Buffet, vier Hauptspeisen und einem Nachspeisen-Buffet. Für Kinder gab es ein zusätzliches Buffet. Geschmeckt hat alles immer sehr gut.

Unser Aufenthalt war von Sonntag bis Donnerstag in der Früh. Das Wetter war bis zum letzten Tag absolut thermentauglich. Unsere Kids waren von dem Urlaub absolut begeistert. Die Therme war trotz Ferien und Wetter zwar gut besucht, aber nicht überlaufen. Die paar Tage, die wir dort hatten, haben zur Erholung gereicht, auch wenn die Nacht wegen fehlender Rollläden durch unsere Kleine sehr früh beendet wurde.

Hier noch ein paar Urlaubs-Impressionen.

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Das war unser Urlaub im Zeitraffer

Wie schon im letzten Eintrag geschrieben, haben wir uns ein paar Tage im Hotel Kesselgrub entschieden. Am Samstag ging es los. Obwohl es das erste Ferienwochenende war, hielt sich der Verkehr in Grenzen. Man könnte fast sagen, dass wir fast alleine unterwegs waren. Es gab noch einen Zwischenstopp bei der Raststation St. Valentin. Vor dem letzten Stück machten wir noch einen Abstecher nach Freilassing. Den manche Sachen in sind bei unseren Nachbarn um Ecken günstiger. Zum Beispiel Zeitschriften und diverse Produkte bei dm. Auf Getränke sollte man wegen dem deutschen Pfandsystem besser verzichten, wenn man nicht in der Nähe lebt.

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Koffer packen für einen Sommerurlaub in Österreich

So, jetzt ist es raus. Wir waren die letzten Tage auf Urlaub. Diesmal haben wir uns für das Kinderhotel Kesselgrub in Altenmarkt/Zauchensee entscheiden.

Vor dem Kofferpacken haben wir natürlich den Wetterbericht für die nächsten Tage studiert. Beim Packen hatten wir den Eindruck, dass man für einen Sommerurlaub in Österreich, volumenmäßig, mehr Gepäck hat als für einen gleichlangen Winterurlaub. Man braucht ja was für heißes und kaltes Wetter, für Regen, Badewetter usw. Im Winter ist es ja nur kalt. Im schlimmsten Fall noch sau-kalt, aber das wars dann schon.

Den Bericht über das Hotel und unseren Urlaub gibt es dann demnächst hier.

Ein Ausflug durch halb Niederösterreich

Für dieses Wochenende haben wir schon vor längerer Zeit einen Kurzurlaub geplant. Gestern am Vormittag packten wir unsere Taschen ins Auto und los ging’s. Über Krems ging es nach Gmünd im Waldviertel ins Sole-Felsen-Bad. Das Bad kennen wir schon vom letzten Jahr. Da haben wir es mit der Niederösterreich-Card besucht und waren sehr begeistert.

Diesmal haben wir ins angeschlossene Hotel eingecheckt und sind dann gleich ins Sole-Felsen-Bad weitergegangen. Dort war so gut wie nichts los. Unsere Maus ist ja eine kleine Wasserratte, wie wir schon seit langen wissen, wir waren fast die ganze Zeit in irgendeinem Becken. Egal ob im Kinderbecken, im Sole-Felsen-Becken mit Strömungskanal oder in der Granitschale. Hauptsache es wurde ihr Action geboten.

Nach vielen Stunden im nassen Element haben wir uns am Zimmer frisch gemacht und sind zum Essen gegangen. Das Essen war gut und viel. Suppe und Vorspeise vom Buffet, die Hauptspeise haben wir aus drei Gerichte auswählen können und die Nachspeise gab’s auch wieder vom Buffet.

Nach dem Essen war es auch schon Zeit, dass unsere Maus ins Bett geht. Sie hatte dort ihr eigenes großes Bett. Nach der ganzen Action und der hohen Temperatur im Bad haben wir geglaubt, dass sei einschläft bevor sie auf der Matratze aufkommt. Wir alle wissen, was beim Glauben das Höchste ist. Wir, die lieben – dann doch etwas gereizten – Eltern waren schon fix und fertig und unsere Maus hat bis nach 22 Uhr herum geturnt und ist dann schlussendlich in unserem Bett eingeschlafen.

In der Früh waren wir, nach einer durchwachsenen Nacht, wie gerädert und sind dann zum reichhaltigen Frühstücksbuffet gegangen. Nach dem Frühstück haben wir unsere Sachen wieder ins Auto gepackt und sind nach Sprögnitz gefahren.

Dort war heute das Frühlingsfest bei Sonnentor. Das Wetter war aber nicht so toll. Es hat immer wieder geregnet und ist von mal zu mal mehr und stärker geworden. Nach zwei Runden Ponyreiten, diversen Kinderaktivitäten, einem Becher Tee zum Aufwärmen (man konnte seinen Atem sehen) gab es kurz vor der Abfahrt den Höhepunkt. Das Kinderschminken. Unsere Maus hat sich einen orange-schwarzen Schmetterling übers Gesicht ausgesucht und war dann ganz stolz darauf.

Von Sprögnitz aus ging es weiter zu einem Kinderflohmarkt nach Böheimkirchen. Auf der Fahrt dorthin wurde das Wetter immer besser und trockener. Bei dem Flohmarkt ist J schneller durch gelaufen als ich bei solchen Veranstaltungen. Nach dem wir nicht fündig wurden, haben wir dann den endgültigen Heimweg gemacht.

Nach knapp 300km kann man folgende Bilanz ziehen: Es war, abgesehen von dem Wetter und der Nacht, ein tolles Wochenende mit vielen aufregenden Unternehmungen.