Kindermund: Du schaffst das

Eine Barbiepuppe von J hatte nur ein Bein und das andere lag daneben. Also stellte ich die logische Frage.
„Was ist den mit der Puppe passiert?“
J drückte mir mit der Aussage „Papa, bei uns im Kindergarten gibt es Kindergärtnerinnen die sind jünger und können das schon.“ die Puppe samt Bein in die Hand. Also war ich wieder einmal sprachlos und hängte der Barbie das Bein wieder ein.

Advertisements

Kindermund – da kennt sich wer aus in Stockerau

Am Donnerstag war ja Feiertag und am Freitag hatte ich einen Fenstertag. Eigentlich wollte ich mit J an diesem Tag nach Wien fahren. Aber das Muttertagsgeschenk war zu dem Zeitpunkt noch nicht fertig. Also ging es am Freitag für J nicht nach Wien, sondern in den Kindergarten. Dabei hätte sie doch eine ganz tolle Lösung gehabt.  Weiterlesen

Drei Wochen Urlaub …

Nach dem der Kindergarten von Jana für drei Wochen zu hatte, habe ich mir auch für diese Zeit Urlaub genommen. Diese Zeit war stark von Besuchen und Treffen gezeichnet. Manche Besuche haben wir gemeinsam absolviert viele Treffen, haben meine Mädels alleine hinter sich gebracht. Diese Tage habe ich dann im Büro verbracht um mir so ein paar Urlaubstage zu sparen.

In der ersten Woche haben wir meinen ehemaligen Firmenchef und Arbeitskollegen im Burgenland besucht. Am Weg dort hin, haben wir einen Abstecher nach Parndorf gemacht. Wir waren schon lange nicht mehr dort und das Outlet wird von mal zu mal größer. Für mich wird es auch immer unübersichtlicher und schlimmer. Ich stehe gar nicht auf Marken-Klamotten, aber wenn man schon mal in der Nähe ist, schaut man sich das natürlich an.

Der Besuch bei meinem Ex-Chef und dessen Frau war ganz nett, weil wir uns sonst hin und wieder auf einen Kaffee bei mir im Büro treffen. Da ist es etwas ganz anderes, wenn man Weiterlesen

Kindermund: Ruhetag

la_pizza_bambino_by_natalia_factory (deviantart.com)

la_pizza_bambino_by_natalia_factory (deviantart.com)Gestern als ich nach Hause gekommen bin, hat mir meine Tochter erzählt, was sie alles im Kindergarten gemacht haben. Ihre Kindergartengruppe hat sich heute das Mittagessen selbst gekocht. Es gab Gemüsesuppe  und Pizza. Stolz hat sie mir erzählt, das sie das Gemüse für die Suppe schnippeln durfte.

Am Abend wollte sie auch wieder Pizza haben. Sie weiss such, dass an die in der Castello bekommt. Aber die hatte gestern zu. Ich hab ihr gesagt, dass sie Ruhetag hat. Sehr schnell kam die Gegenfrage, warum sie heute nicht Lauttag haben.

Berechtigte Frage, wenn man Ruhe als Gegenteil von laut nimmt. Wir habe ihr erklärt, dass sich an den Ruhetagen die Leute aus der Pizzeria ausruhen.

Die Welt ist ein Dorf. – der Kindergarten – der Spielplatz – der Treffpunkt

Bei uns in Stockerau gibt es einige Spielplätze. Aber irgendwie treffen sich alle am selben Spielplatz. Er liegt schön in einer Gegend, in der es ein großes Einzugsgebiet gibt. Außerdem ist er eingezäunt, die Türe geht zwar nicht richtig zu, und es gibt viele Bäume, die Schatten spenden. Für die Kids gibt es ein großes Klettergerüst mit Rutsche, mehrere Möglichkeiten zum Schaukeln, ein Karussell und eine Sandkiste mit einem Kletterturm. Weiterlesen

Mein Vatertag, ein Basteltag

Diese Wochenende war ja Vatertag. Im Gegensatz zu unseren Lieblingsnachbarn hat dieser Feiertag nichts mit der Vernichtung von Gehirnzellen und übermässigen Alkoholkonsum zutun. In Österreich wurde er von einem schlauen Marketingleiter zur Steigerung der Umsätze erfunden. Hier ein Artikel zu dem Thema. Von meiner kleinen Maus bekam ich einen selbstgebauten Schlüsselanhänger geschenkt und ein Vatertagslied vorgesungen. Am liebsten hätte sie mir das Geschenk schon am Freitag beim Abholen aus dem Kindergarten gegeben. Auch in den Tagen davor haben wir sie einbremsen müssen, damit sie mir nichts verratet.

Soviel zu den Feierlichkeiten. Nach dem wir vor einer Woche das neue Stockbett für J gekauft haben, ging es dieses Wochenende ans Aufbauen. Am Samstag holte ich den Bausatz ab. Diesmal nicht beim schwedischen Möbelhaus, sondern bei dem mit den vielen X vorm Namen. Der Lieferumfang beinhaltete zwei Betten, die Zwischenstücke und die Leiter und die erhöhte Absturzsicherung für das obere Bett.

Nach dem für die Beschäftigung der Maus gesorgt wurde, machte ich mich an den Zusammenbau des ersten Bettes. Als Schlachtplan habe ich überlegt, dass ich erst die beiden Betten baue, dann die Zwischenteile montiere. Gefolgt von der oberen Absturzsicherung und zum Schluß setzen wir das ganze zusammen. Also, mögen die Spiele beginnen.

Obwohl die Anleitungen nicht so gut sind wie die der schwedischen Konkurrenz, habe ich das erste Bett in gut 30 Minuten zusammengebaut und an den vorgesehenen Platz geschoben. Dort habe ich vorerst auf den Lattenrost verzichtet, damit ich beim Raufheben des oberen Bettes hineinsteigen kann. Das nächste Bett ging auch ähnlich schnell von der Hand. Ich hatte ja schon Übung darin.

Beim Studium der Anleitung für die Montage der Zwischenteile wurde ich schon etwas verärgert, da ich beim Unteren Bett wieder vier Schrauben herausdrehen mußte, damit ich die Verbindungsbolzen einbauen kann. Dabei bemerkte ich auch, dass ich beim oberen Bett, auf Grund der etwas verwirrenden Zeichnungen in der Anleitung und zuwenig schauen meinerseits, die Eckpfosten auf einer Seite vertauscht habe. Von der Funktion her machte es keinen Unterschied, aber für die Optik habe ich es ausgetauscht. Dabei ist mir eine Spezialschraube abhanden gekommen, die ich dann aber zum Zeitpunkt der Resignation wiedergefunden habe. Sie lag unter dem Bett und nicht in meiner Hosentasche, dem Schraubenschachterl oder sonst irgendwo im Zimmer.

Aber dann ging es locker dahin und nach ca. 3,5 Stunden war das Projekt „Stockbett“ abgeschlossen. Dan ging es daran die Spielsachen von unserer Kleinen wieder ins Kinderzimmer zu bringen. In den nächsten Tagen muß ich noch die Löcher von den alten Regalen verspachteln und das Regal für das Nachtkasterl montieren. Unsere Maus war so begeistert, dass sie an diesem Abend erst um 22 Uhr eingeschlafen ist. Aber auch nur weil sich die Mama mit ihr ins untere Bett gelegt hat.

Für das untere Bett sind noch Vorhänge für eine Hausoptik und eine kleine Lampe angedacht.

Buch: 111 Gründe Heavy Metal zu lieben – 2. Abschnitt

Der 2. Teil des Buchs dreht sich um die Fans. Frank Schäfer schreibt, dass Heavy Metal sogar Hippies überzeugt und der christlichen Ethik verpflichtet ist. Heavy Metal hat auch die Fähigkeit dass man für längere Zeit im Gespräch bleibt. Diesen Grund hat er mit einer netten und witzigen Geschichte über einen geschiedenen Freund erzählt, der, wenn er seine Tochter nach dem Wochenende in den Kindergarten bringt, argwöhnisch getrachtet wird.

Die Hippie-Geschichte hat er mit einem lustigen Erlebnis eines anderen Freundes untermalt. Dazu gehört die Einnahme diverser Substanzen, ein Auto, die Polizei, eine Verfolgungsjagd und ein Seil.

Des öfteren wird Chuck Klosterman erwähnt, der Romane geschrieben hat, die von der Heavy Metal Szene leben.

Was in diesem Abschnitt nicht fehlen darf, ist das Event mit den drei Buchstaben W:O:A, dass am ersten August-Wochenende stattfindet. Dort sieht man auch, dass sich Leute um andere Leute kümmern, obwohl man sich nicht kennt. Das einzige was sie verbindet ist die Liebe zur gleichen Musik.

Den Rest machen Erinnerungen an verschieden Konzertbesuche aus.

Zum Abschluss des Abschnitts erklärt er, dass sein kleiner Sohn auch schon voll auf Heavy Metal abfahrt.

Hier ist er Bericht vom ersten Abschnitt.