Man schaut mir nach

Als unsere Jüngste zur Welt kam stellte sich bei uns die Frage, tragen oder führen. Bei J hatten wir einen Mix aus beidem. An Anfang haben sie mehr geführt und zum Schluss hin wurde sie mehr getragen. Meine Frau hat sich schon damals mit dem Thema „Tragen“ sehr intensiv befasst. Wir wollten M nahe zu ausschließlich tragen. Wir haben es auch einige Male mit dem Kinderwagen versucht, aber sie war nur am Raunzen und Jammern. So mit hat sie uns die Entscheidung leicht gemacht. 
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Soziale Netzwerke in den Händen von Unternehmen

Wie ihr wisst, bin ich ja seit einiger Zeit ein Social-Media-Fan. Aber darüber habe ich ja schon einmal geschrieben.

Auch viele Unternehmen haben die sozialen Netzwerke für sich entdeckt. Einige von ihnen haben einen Beauftragten im PR-Bereich, wenn nicht sogar eine eigene Abteilung nur für diese Medien. Diesen Medien darf man nicht unterschätzen. Man hat damit einige Möglichkeiten. Abgesehen von kostengünstiger Werbung direkt an der Zielgruppe, ist es auch ein einfacher und direkter Weg um mit den Kunden, Fans usw. in Kontakt zutreten und zubleiben.

Gute Beispiele für den unterschiedlichen Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln sind die ÖBB und die Wiener Linien. Beiden folge ich auf Twitter und bekomme den Unterschied hautnah mit. Der Twitter-Account von den Wiener Linien Weiterlesen

Winter Wonderland

CITY_SNOW_by_loboto (www.deviantart.com)

Seit gestern am späten Nachmittag schneit es gemütlich vor sich hin. So wie es sich für einen Winter gehört. Nach den letzten frostigen Tagen ist das fast schon angenehm. Heute in der Früh habe ich mich, früher als sonst, auf den Fußweg zum Bahnhof gemacht. Im Vergleich zum letzten Schneefall vor ein paar Wochen waren heute schon mehr Gehsteige geräumt.

Am Bahnhof habe ich noch den früheren Zug erwischt und der war auch sehr pünktlich in Wien. Gleich um 9 Uhr hatte ich dann einen Termin in der Hofburg. Zum Glück bin ich ja mit den Öffis unterwegs, den der Verkehr war sehr, sehr langsam und ich muss in Weiterlesen

SCOTTY mobil – Android App

Nachdem ich meine Kundentermine in Wien seit über einem Jahr mit öffentlichen Verkehrsmittel wahrnehme habe ich diesen Dienst schon genossen, als ich noch mein alles Nokia E63 hatte.

Die App für Android hat noch ein paar zusätzliche Features. Da bei mir die Planung der Anfahrt eine große Rolle spielt, habe ich die folgende Funktion sehr ins Herz geschlossen. Man kann sich die gewünschte Fahrt über einen Button in den Kalender eintragen lassen. Der benötigte Zeitraum wird als gebucht eingetragen und in den Notizen sind die einzelnen Zeiten und Stationen zum Umsteigen eingetragen.

Bei der Zielauswahl greift die App auch auf das Adressbuch des Handys zu, da braucht man nicht ganze Adresse eingeben, der Name der Person reicht da voll und ganz aus.

Durch einen Klick auf das Logo der App kommt ihr direkt in den Android Market.

Wieder ein Vater-Tochter-Tag

Am 15. November, das ist in Wien und Niederösterreich der Tag, an dem nur Kinder (und Beamte) frei haben, habe ich mir einen Urlaubstag genommen und mich meiner Tochter gewidmet.
Gleich nach dem meine Maus munter geworden ist, wurde ich mit den Worten “Wo ist meine Mami?“ begrüßt. Die war aber schon in der Arbeit. Nach dem Frühstück mussten noch die letzten Kleidungsfragen geklärt werden und wir konnten uns dann endlich auf den Weg zum Bahnhof machen.

Beim Zug hatten wir in einem Wiesel die Wahl, ob wir oben oder unten sitzen wollen. Meine Kleine hat sich für die unteren Sitze entschieden. Während der Fahrt las sie ein Pixi-Buch, wir hatten geschätzte 15 Stück mit, und ich die Gratiszeitungen. Am Praterstern war sie auch ganz happy, sie fahrt so gerne mit Rolltreppen. Dort hatten wir drei Rolltreppen bis wir bei der U-Bahn waren. Beim Rolltreppenfahren stellt sie sich ganz gut an. Es gab kein einziges straucheln.

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Das sonderbare Verhalten der Menschen in Öffis

Nach dem ich seit vielen, vielen Jahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin, habe ich schon so einiges erleben dürfen oder besser gesagt müssen.

  • Da sind die Leute, die ihren Hintern auf eineinhalb Plätze parken und dich dann böse anschauen oder genervt das Gesicht verziehen, wenn man den letzten verbleibenden Platz im ganzen Wagon haben will. Aber nicht, dass diese Leute sich dann auf ihren Platz beschränken. Der Platzbedarf dieser Personen bleibt gleich.
  • Ähnlich ist es auch mit den Fahrgästen, die ihre sämtlichen Taschen auf die umliegenden Plätze verteilen. Ich gebe zu, dass ich meinen Rucksack auch auf den Nebensitz stelle. Aber wenn mehr Leute einsteigen mache ich natürlich Platz.
    Der Überknüller in dieser Kategorie war vor einigen Jahren ein Mann, der im Zug einen kompletten 4er Platz mit Aktentasche, Notebook und einem Haufen an Unterlagen belagert hat. Als ein Fahrgast ihn gefragt hat, ober er sich etwas einschränken kann, meinte der gestresste Geschäftsmann, dass er hier arbeiten muss. Der platzsuchende Herr meinte dann nur, dass er leider kein Firmenschild gesehen hat, er offenbar nicht bei der ÖBB arbeitet und jetzt sofort den Platz frei machen soll. Der Arbeitswütige hat es  dann doch vorgezogen seine Unterlagen einzusammeln.
  • Nicht weniger erfreulich sind die Fahrgäste, die der festen Überzeugung sind ihre Füße auf den Sitz zu legen. Egal ob mit oder ohne Schuhe. Ich empfinde beides als Frechheit.
  • Sehr irritiert reagiere ich bei Leuten, die sich in mein nähestes Umfeld setzen, obwohl der halbe Wagon noch frei ist.
  • Genau so gerne habe ich auch die Leute, die sich bei einem 4er Platz mir direkt gegenüber setzen anstatt auf den Platz daneben.
  • In den letzen Jahren ist es mir verstärkt aufgefallen, dass sich Kinder mit ihren Schultaschen bzw. Rucksäcken am Rücken hinsetzen. Oft sitzen die nicht einmal richtig, sondern der halbe Hintern hängt in der Luft. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das bequem ist.

Was ich auch Liebe sind Fahrgäste die mit ihrer Musik den ganzen Wagon beschallen. Dabei gibt es 2 Varianten. Die einen haben einfach nur schlechte Kopfhörer und belästigen damit den halben Wagon. Die anderen sind die Ansammlungen von meist Kindern und Jugendlichen, die die Musik über den Handy-Lautsprecher wiedergeben.

Beim Aussteigen kommt es auch oft zu Reibereien. Da gibt es die einen, die beinhart in der Türe stehen bleiben und blöd durch die Gegend schauen auch wenn die Menschenmassen aussteigen wollen.
Die anderen wollen schon unbedingt in den Wagon einsteigen, auch wenn die Türen gerade erst aufgegangen sind und die Leute, die aussteigen wollen, noch nicht einmal eine Zehenspitze aus der Türe gestreckt haben. Dazu gibt es immer wieder welche, die mitten vor der Türe stehen und warten, dass sie einsteigen können. Die werden aber meistens von der aussteigenden Welle mitgerissen.

Meine absoluten Lieblinge sind die Leute, die in den Zug einsteigen und gleich bei der Türe stehen bleiben und nicht in der Lage sind in die Gänge weiter zugehen, damit die restlichen Fahrgäste auch noch einsteigen können. Ein Hoch auf den Ego-Trip.

Foursquare – ein Onlinespiel im Reallife

Ich bin vor einiger Zeit durch einen Freund auf foursquare aufmerksam geworden. Damals, so lange ist das auch noch nicht her, war die Benutzerdichte sehr gering. In der letzten Zeit dürfte es sich schön langsam bei uns ausbreiten. Ich verwende es, wenn ich zu Kundenterminen unterwegs bin. Ich finde es eine lustige Beschäftigung zum Zeitvertreib in den Öffis.

Am Anfang war es sehr einfach ein Mayorship zu erringen. Sprich man wird Bürgermeister von einem Punkt. Mit der Zeit ist es mir auch etwas langweilig geworden und ich habe nur noch vereinzelt eingecheckt. Nach dem ich in den letzten Tagen ein paar Mayorships verloren habe, hat mich der Ehrgeiz gepackt und ich versuche sie immer wieder zurück zu erobern. Um manche Plätze haben sich schon regelrechte virtuelle Kämpfe ergeben. Da geht der Bürgermeisterposten hin und her, bis irgendeiner einmal vergißt zum Einchecken. Mir geht es so bei Punkten, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln zutun haben. Die benutzt man jeden Tag und je nach dem, wer früher in die Arbeit fahrt bzw. später Heim fahrt hat da einen kleinen Vorteil.

Andere Punkte wiederum holt man sich und die bleiben einen fast ewig. Das sind zum Beispiel Punkte die eine privaten Bezug haben und die man selber angelegt hat. Zuhause, Omi, Tante F… usw.

Was auch eine nette Nebenerscheinung ist sind die Auszeichnungen (Badges). Wenn man eine bestimmte Aufgabe erfüllt hat, bekommt man eine Auszeichnung. Oft hat das mit einer bestimmten Anzahl an Check-ins an einer bestimmten Location oder einer bestimmten Location-Kategorie zu tun.

Eine schöne Übersicht über die Badges gibt es hier.

Ich bin schon gespannt, wie das so mit den Revierkämpfen weiter geht.