Neues von der lieben Post

Ich muss gleich vorwegschicken, dass es diesmal nicht mir passiert ist. Den Ärger mit der lieben Post haben der Copyshop, der im selben Haus ist wie mein Büro. Die haben am Dienstag Seminarunterlagen produziert, die bis Mittwoch Abend in Linz sein mussten. mit dem Veranstalter ist abgesprochen, dass die Sendungen mit der Post per EMS versendet werden.

Heute haben sie einen Anruf bekommen, dass das Paket nicht dort ist. Also ist man dem Ganzen nachgegangen und es hat sich herausgestellt, dass das Paket zwar zeitgerecht aufgegeben wurde, aber die Post hatte angeblich ein Problem mit der Abholung. Ich bin schon gespannt, wie das mit der „Geld-zurück-Garantie“ ausschaut, die auf der Homepage angegeben wird.

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Mein Tag des Wartens

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem man sich wünscht, dass er vorbei ist, sobald er angefangen hat. In der Früh wollte ich schon nicht wirklich aufstehen. Weil ich heute zum Doc wegen einer Blutabnahme musste, musste ich mit dem Frühstück warten.

Gestern habe ich noch extra in der Ordination angerufen und mir wurde gesagt, dass ich am Besten zwischen 1/2 und 3/4 Acht dort sein soll. Kurz nach halb Acht checke ich dort ein und das Vorzimmer ist gesteckt voll. Ich habe mich durch die wartenden Massen durchgeschoben und mich angemeldet. Mir wurde gesagt, dass ich kurz warten soll, ich werde dann aufgerufen. – Jetzt ein Insider-Tip: Einmal ums Eck war der ganze Warteraum frei. Psst, aber nicht weiter sagen. – Also nehme ich einmal Platz und warte und warte. Das absolut gemeine ist das Geräusch der Espresso-Maschine, wenn man nüchtern warten muss. Nach etwas mehr als einer halben Stunde werde ich dann aufgerufen und binnen ein paar Minuten war das Abzapfen erledigt. Dann hat mir die Ärztin, Assistentin, Abzapferin – keine Ahnung, wie man zu ihr sagen soll – ein Pflaster draufgeklebt und gemeint, „Wenn’s aufhört zu bluten, kann ich dann aufstehen.“ – Hallo? Ich schau mir nur das Pflaster an und steh auf.

Ich hab mich dann aufs Rad geworfen und bin zum Bahnhof gefahren. Als ich zu den Fahrradplätzen einbiege, freue ich mich , dass da ein Zug steht. Sekunden später schwenkt die Freude in tiefste Trauer und Ärger um, weil der Zug sich in Bewegung setzt. Dann habe ich mir die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ geholt und in die Sonne gesetzt. Auf meinen nächsten Zug habe ich eine halbe Stunde warten müssen. Zum Glück war der Zug pünktlich.

Der nächste Dämpfer war dann in der U-Bahn, als mir die U2 vor der Nase davon gefahren ist. Dort ist die Wartezeit nur 5 Minuten.

Nach einem Zwischenstopp beim Billa, dort habe ich mir dann mein Frühstück gekauft, war ich dann endlich im Büro.

Ich bin schon gespannt, was der heutige Tag sonst noch für mich hat. Ich muss heute noch auf die Post. Mir schwant schon schlimmes.

ULP: Die Post nimmt allen was.

Selbstklebende Briefmarken, eine der besten Ideen die es je gab. Es gab sie wahlweise auf einer Rolle oder einem 10er-Bogen zum Ablösen. Wie die aufgekommen sind, war ich total begeistert. Ich mußte keine grauslichen Rückseiten von Briefmarken mehr ablecken. Auf selbstklebende Kuverts sind wir in der Firma schon Jahre zuvor umgestiegen.

Ich habe in der Schreibtischlade  immer in paar Briefmarken liegen, damit ich nicht wegen jeden Brief aufs Postamt gehen muß. Heute wollte ich meine Vorräte auffüllen und verlangte auf dem Postamt nach einer 25er-Rolle Briefmarken fürs Inland. Da wurde mir mitgeteilt, dass  dieses Produkt aufgelassen wurde.

Zuerst nimmt mir die Post die Bankomatkassa auf meinem Postamt weg und jetzt auch noch die selbstklebenden Briefmarken. Was kommt als nächstes? Müssen wir dann unsere Briefe auf die Post bringen zum Abstempeln und dann selbst zum Empfänger bringen? Ich bin gespannt.

Briefe werden teurer

Mein Feindbild Nr. 1 hat wieder einmals einen draufgesetzt. Das Porto für Briefe wurde angehoben. Für einen Brief bis 20g löhnt man dann 62Cent statt 55Cent. Das sind 8,53 in richtigen Geld (Schilling). Und wenn man nachrechnet ist das eine saftige Erhöhung von 12,7%. Auch wenn sich die Anzahl der verschiedenen Formate stark reduziert ist der Aufschlag extrem.

Hoffentlich wirkt sich diese Erhöhung auch auf das Kundensevice aus und nicht nur auf die Geldbörse der Manger.

Link zum Artikel in der Presse.

Die Abenteuer mit der Post

In den letzten Tagen konnte ich mich wieder einmal von den Fähigkeiten, oder sollte man besser Unfähigkeiten sagen, der Österreichischen Post überzeugen.

Im letzten Sommer ist unsere Firma vom 18. Wiener Gemeindebezirk in den 9. übersiedelt. Was macht man, wenn man Post erwartet? Man macht einen Nachsendeauftrag. Und weil man auch Pakete bekommt, nimmt man nicht nur die teure Variante, nur für Briefe, sondern man investiert in die sündhaft teure Version, die zusätzlich zu den Briefen auch Pakete, EMS usw. beinhaltet.

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