Die Überraschung der Woche und Danke!

Letzten Sonntag habe ich einen Beitrag über die eigenartige Recherchearbeiten der Österreich-Redaktion. In rund einer Woche wurde der Artikel von 138 Personen angesehen. Ich habe keine Ahnung, warum gerade der Artikel so oft angeklickt wurde.

Eigentlich habe ich meine Klicks mit einer „A Photo A Day“-Aktion steigern wollen.

An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Lesern bedanken und ich hoffe dass ihr auch weiterhin gefallen an meinen Beiträgen findet.

Österreich: Soll man denen noch das Datum glauben?

Österreich-Artikel vom 11.03.12 über die Wok-WM
Österreich-Artikel vom 11.03.12 über die Wok-WM

Österreich-Artikel vom 11.03.12 über die Wok-WM (zum Vergrößern klicken)

Was macht man am Sonntag Vormittag? Man blättert die Printmedien durch und ergötzt sich an dem, was sie als „Aktuell“ bezeichnen. Dabei ist mir auch wieder einmal was ins Auge gesprungen.

Am gestrigen Abend bin ich beim Werbungs-Zappen immer wieder bei der Wok-WM von Stefan Raab hängengeblieben. Dabei habe ich einen vermisst. Den ewig ehrgeizigen Christian Clerici. Darum hat mich der Bericht sehr überrascht.

Den laut dem Artikel war der Herr Clerici mitten Weiterlesen

Die Macht der Bilder

Auch heute habe ich mir als Zeitvertreib die Gratis-Blätter für den Zug genommen. Dabei ist mir im Sportteil der Heute ein Bild besonders aufgefallen.

Zeitungsartikel aus der Heute vom 28.2.2012

Zeitungsartikel aus der Heute vom 28.2.2012

Rein optisch hat für mich an dem Bild etwas nicht gepasst. Die Abfahrt ist schon etwas steil. Es schaut richtig spektakulär aus. Aber, wenn ihr es euch größer anseht (einfach auf das Foto klicken), findet man ein paar kleine Schönheitsfehler.

Der Bergkamm im Hintergrund hat einen etwas eigenartigen Verlauf. Außerdem sieht man neben dem Skischuh einen Sessel des Sessellifts, der sehr schief am Transportseil hängt. Da es dort offenbar schönes Wetter gab, fällt ein starker Wind als Begründung aus. Ich bin her gegangen und habe das Bild „leicht“ gedreht und schon stimmt physikalisch gesehen alles , aber das Foto ist nicht mehr so spektakulär.

das physikalisch richtige Foto

das physikalisch richtige Foto

2 x 3 macht 4 und 3 macht 9 …

Rechenbeispiel in der Österreich vom 27.2.2012

Offenbar hat die Redaktion der Tageszeitung Österreich Unterstützung von Pippi Langstrumpf bekommen.

Es wird vorgerechnet, dass das Parkpickerl günstiger wird. Es kostet statt EUR 12,00 jetzt nur noch EUR 10,00 pro Monat. Schön und gut.

In der aufbereiteten Grafik in Form eines Parkscheins, gibt es aber einen kleinen Rechenfehler. 10 x 12 = 120. Soweit stimmt die Rechnung. 12 x 12 = 144. Da hat man sich aber bei der Grafik geirrt. Dort ist man der Meinung, das es 135 ist.

Aber von Österreich ist man sowas schon gewohnt. Ich lese dieses Papier seit einiger Zeit nur noch zur Belustigung. Also Augen auf  beim „Zeitung“-lesen. Ähnliche Beiträge findet ihr im Blog von Kobuk.

Augen auf beim Zeitunglesen.

Gleich einmal vorweg geschickt, ich will der Kobuk-Homepage keine Konkurrenz machen. Ich blättere als Pendler und Öffi-Fahrer fast jeden Tag die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ durch. Dabei komme ich zur Erkenntnis, dass sie sich in Sachen der Berichterstattung nichts schuldig bleiben. Dabei lese ich die Artikel in den seltensten Fällen. Es reichen die Überschriften und Bilder.

Umfrage vom 15.01.2012

Umfrage vom 29.01.2012

Mir ist vor zwei Wochen beim Durchblättern der Zeitung Österreich aufgefallen, dass die Grafikabteilung ein „leichtes“ Problem mit der Zuordnung der Farben der politischen Parteien innerhalb der Republik Weiterlesen

Mein Tag des Wartens

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem man sich wünscht, dass er vorbei ist, sobald er angefangen hat. In der Früh wollte ich schon nicht wirklich aufstehen. Weil ich heute zum Doc wegen einer Blutabnahme musste, musste ich mit dem Frühstück warten.

Gestern habe ich noch extra in der Ordination angerufen und mir wurde gesagt, dass ich am Besten zwischen 1/2 und 3/4 Acht dort sein soll. Kurz nach halb Acht checke ich dort ein und das Vorzimmer ist gesteckt voll. Ich habe mich durch die wartenden Massen durchgeschoben und mich angemeldet. Mir wurde gesagt, dass ich kurz warten soll, ich werde dann aufgerufen. – Jetzt ein Insider-Tip: Einmal ums Eck war der ganze Warteraum frei. Psst, aber nicht weiter sagen. – Also nehme ich einmal Platz und warte und warte. Das absolut gemeine ist das Geräusch der Espresso-Maschine, wenn man nüchtern warten muss. Nach etwas mehr als einer halben Stunde werde ich dann aufgerufen und binnen ein paar Minuten war das Abzapfen erledigt. Dann hat mir die Ärztin, Assistentin, Abzapferin – keine Ahnung, wie man zu ihr sagen soll – ein Pflaster draufgeklebt und gemeint, „Wenn’s aufhört zu bluten, kann ich dann aufstehen.“ – Hallo? Ich schau mir nur das Pflaster an und steh auf.

Ich hab mich dann aufs Rad geworfen und bin zum Bahnhof gefahren. Als ich zu den Fahrradplätzen einbiege, freue ich mich , dass da ein Zug steht. Sekunden später schwenkt die Freude in tiefste Trauer und Ärger um, weil der Zug sich in Bewegung setzt. Dann habe ich mir die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ geholt und in die Sonne gesetzt. Auf meinen nächsten Zug habe ich eine halbe Stunde warten müssen. Zum Glück war der Zug pünktlich.

Der nächste Dämpfer war dann in der U-Bahn, als mir die U2 vor der Nase davon gefahren ist. Dort ist die Wartezeit nur 5 Minuten.

Nach einem Zwischenstopp beim Billa, dort habe ich mir dann mein Frühstück gekauft, war ich dann endlich im Büro.

Ich bin schon gespannt, was der heutige Tag sonst noch für mich hat. Ich muss heute noch auf die Post. Mir schwant schon schlimmes.