Mein Monatsrückblick mit Instagram – Mai 2013

Ich versuche eine neue Arte des Monatsrückblicks. Ich bin gespannt, wie er ankommt. Weiterlesen

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Wieder ein Vater-Tochter-Tag

Am 15. November, das ist in Wien und Niederösterreich der Tag, an dem nur Kinder (und Beamte) frei haben, habe ich mir einen Urlaubstag genommen und mich meiner Tochter gewidmet.
Gleich nach dem meine Maus munter geworden ist, wurde ich mit den Worten “Wo ist meine Mami?“ begrüßt. Die war aber schon in der Arbeit. Nach dem Frühstück mussten noch die letzten Kleidungsfragen geklärt werden und wir konnten uns dann endlich auf den Weg zum Bahnhof machen.

Beim Zug hatten wir in einem Wiesel die Wahl, ob wir oben oder unten sitzen wollen. Meine Kleine hat sich für die unteren Sitze entschieden. Während der Fahrt las sie ein Pixi-Buch, wir hatten geschätzte 15 Stück mit, und ich die Gratiszeitungen. Am Praterstern war sie auch ganz happy, sie fahrt so gerne mit Rolltreppen. Dort hatten wir drei Rolltreppen bis wir bei der U-Bahn waren. Beim Rolltreppenfahren stellt sie sich ganz gut an. Es gab kein einziges straucheln.

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Back to the roots!

Wie schon in einem meiner letzten Einträge geklagt, musste ich auf eines meiner alten Handys zurückgreifen. Es war das K800i von Sony Ericsson. Den Handytausch habe ich schon am Donnerstag-Abend gemacht. In den folgenden Tagen habe ich mein Smartphone schon recht vermisst.

Ein schneller Blick in Facebook, kurz was im Internet nachschauen. Normal ist das kein Problem. Aber jetzt kann ich nicht ins Internet schauen, sondern besten Falls durch die Finger.

Sogar das SMS schreiben verweigere ich auf einem solchen Gerät. es war nie meine Stärke auf der Handytastatur zu schreiben. Ich wollte am Sonntag einer Freundin zum Geburtstag per SMS gratulieren. Aber bis ich die SMS getippt hätte, hätte ich sie schon wieder im Büro getroffen. Ein Hoch auf die QWERTZ-Tastaturen!

An den Rückschritt habe ich mich dann recht bald gewöhnt. Es fällt der Drang weg, bei jedem Pieps das Mailkonto zu checken und festzustellen, dass es eigentlich nicht wirklich wichtig ist. Man starrt auch nicht den halben Tag auf dieses kleine Display, weil man glaubt dass man etwas vom Leben verpasst.

Heute war es in der Arbeit auch sehr entspannt. Man kann sich mit seinem Handy von Steckdosen und Netzgeräten entfernen und sich sogar aus dem Büro entfernen, ohne dass man Angst um die Akkuladung haben muss. Aber auch bei der Fahrt im Zug ist es eine Umstellung. In der Früh weniger, weil ich da immer die Zeitungen durchblättere, die umsonst sind. Beim Heimfahren ist es etwas anders. Da habe ich mich früher, naja, bis vor ein paar Tagen, meinen sozialen Netzwerken gewidmet. Aber ich werde die aktuelle Situation beim Schopf packen und mir wieder ein Buch mitnehmen.

Die Schatzsuche zwischen zwei Regengüssen.

Die letzten Tage habe ich mich schon auf eine Geocache-Tour gefreut. Doch leider hat das Wetter mir wieder einmal einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als ich zu Mittag in Wien am Bahnhof ewig auf meinen Zug warten mußte, konnte ich mir ansehen, wie die Wolken immer finsterer wurden. Als ich dann am Bahnhof angekommen bin hat es zu tröpfeln begonnen.

Am Nachmittag hat es dann aber, Gott sei Dank, aufgehört zu regnen. Somit habe ich meine Geocache-Ausrüstung zusammengepackt und mich aufs Fahrrad gesetzt. Eigentlich wollte ich einen Teil des Powertrails machen. Ich hatte schon alles im Vorfeld geplant. Aber am Weg habe ich dann festgestellt, dass ich die Temperatur doch etwas unterschätzt habe. Darauf hin habe ich die Tour geändert und bin vorzeitig abgebogen und habe einen anderen Cache gehoben. Das Finden war ja einfach. Nur war als ich ihn wieder zurückgeben wollte in Landwirt mit seinem Traktor vor Ort. Nach kurzem Warten ist er dann weitergefahren und konnte den Cache zurücklegen.

Von dort habe ich mich dann auf den Weg über die Feldwege zum nächsten Geocache gemacht. Dabei habe ich ein Reh, einen Hasen und ein paar Fasane gesehen. Auch den zweiten Cache habe ich sehr schnell gefunden. Dabei habe ich wieder Bekanntschaft mit den Brennnesseln gemacht. Nach dem Loggen ging es ab nach Hause.

Nach einer knappen Stunde war ich dann wieder daheim und das war gut so weil es bald darauf wieder zu regnen begonnen hat. Was es jetzt noch immer macht.

Mein Tag des Wartens

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem man sich wünscht, dass er vorbei ist, sobald er angefangen hat. In der Früh wollte ich schon nicht wirklich aufstehen. Weil ich heute zum Doc wegen einer Blutabnahme musste, musste ich mit dem Frühstück warten.

Gestern habe ich noch extra in der Ordination angerufen und mir wurde gesagt, dass ich am Besten zwischen 1/2 und 3/4 Acht dort sein soll. Kurz nach halb Acht checke ich dort ein und das Vorzimmer ist gesteckt voll. Ich habe mich durch die wartenden Massen durchgeschoben und mich angemeldet. Mir wurde gesagt, dass ich kurz warten soll, ich werde dann aufgerufen. – Jetzt ein Insider-Tip: Einmal ums Eck war der ganze Warteraum frei. Psst, aber nicht weiter sagen. – Also nehme ich einmal Platz und warte und warte. Das absolut gemeine ist das Geräusch der Espresso-Maschine, wenn man nüchtern warten muss. Nach etwas mehr als einer halben Stunde werde ich dann aufgerufen und binnen ein paar Minuten war das Abzapfen erledigt. Dann hat mir die Ärztin, Assistentin, Abzapferin – keine Ahnung, wie man zu ihr sagen soll – ein Pflaster draufgeklebt und gemeint, „Wenn’s aufhört zu bluten, kann ich dann aufstehen.“ – Hallo? Ich schau mir nur das Pflaster an und steh auf.

Ich hab mich dann aufs Rad geworfen und bin zum Bahnhof gefahren. Als ich zu den Fahrradplätzen einbiege, freue ich mich , dass da ein Zug steht. Sekunden später schwenkt die Freude in tiefste Trauer und Ärger um, weil der Zug sich in Bewegung setzt. Dann habe ich mir die Gratisblätter „Heute“ und „Österreich“ geholt und in die Sonne gesetzt. Auf meinen nächsten Zug habe ich eine halbe Stunde warten müssen. Zum Glück war der Zug pünktlich.

Der nächste Dämpfer war dann in der U-Bahn, als mir die U2 vor der Nase davon gefahren ist. Dort ist die Wartezeit nur 5 Minuten.

Nach einem Zwischenstopp beim Billa, dort habe ich mir dann mein Frühstück gekauft, war ich dann endlich im Büro.

Ich bin schon gespannt, was der heutige Tag sonst noch für mich hat. Ich muss heute noch auf die Post. Mir schwant schon schlimmes.